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VR-Headset: Klage gegen Oculus-Rift-Erfinder Palmer Luckey

Palmer Luckey gilt als entscheidender Entwickler von Oculus Rift. Jetzt hat eine Firma namens Total Recall eine Klage gegen den Multimillionär eingereicht: Er soll einen Vorgänger der VR-Brille für sie gebaut haben - und dann unter anderem gegen Vertraulichkeitsvereinbarungen verstoßen haben.

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Palmer Luckey
Palmer Luckey (Bild: Oculus VR)

Ein aus Hawaii stammendes Unternehmen namens Total Recall hat sowohl den Oculus-VR-Mitbegründer Palmer Luckey als auch das Unternehmen verklagt. Luckey soll seine ersten Erfahrungen mit Virtual-Reality-Technologien im Auftrag von Total Recall gemacht haben - und damals vertraglich zugesichert haben, diese Erkenntnisse nicht anderweitig zu nutzen.

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Ende 2012 wurde eine Kampagne auf Kickstarter für die Finanzierung von Oculus Rift erfolgreich beendet: Rund 2,44 Millionen US-Dollar hatten Unterstützer dem von Palmer Luckey und Brendan Iribe gegründeten Startup für die Weiterentwicklung des VR-Headsets zur Verfügung gestellt.

Laut der Klageschrift sollen Vertreter von Total Recall bereits Ende 2010 in Kontakt mit Palmer Luckey getreten sein und mit ihm über die Entwicklung eines Head-mounted Displays gesprochen haben. 2011 habe Total Recall dann Luckey den Auftrag erteilt, einen Prototypen zu bauen. Dabei soll er einen Vertrag unterzeichnet haben, der Total Recall alle Rechte an den entwickelten Technologien sichert und Luckey gleichzeitig zur Verschwiegenheit verpflichtet.

Im Sommer 2012 stellte der ehemalige id-Chef John Carmack ein von Luckey gebautes Head-mounted Display auf der Spielemesse E3 vor, unter anderem im Gespräch mit Golem.de. Es folgten die Kickstarter-Kampagne, mehrere Prototypen sowie die Übernahme von Oculus VR durch Facebook für rund zwei Milliarden US-Dollar. Zuletzt hat die Firma bekanntgegeben, Anfang 2016 die für Endkunden gedachte Version ihrer VR-Brille veröffentlichen zu wollen und die Spezifikationen veröffentlicht.

Die Klage von Total Recall ist nicht die erste. Im Sommer 2014 hatte bereits Zenimax - die Firma hinter Bethesda und id Software - Klage gegen Oculus VR eingereicht. Dabei ging es im Kern darum, dass Carmack bei seinem Wechsel zu Oculus VR auch Programmcode mitgenommen habe, den er bei Zenimax erstellt habe und der damit dem Unternehmen gehöre. Zum aktuellen Stand dieses Rechtsstreits liegen keine Informationen vor.



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spiderbit 26. Mai 2015

hmm sollte man nicht so eng sehen, bei der Straffindung (allerdings eher bei Straftaten...

spiderbit 26. Mai 2015

ja aber immerhin arbeiten sie zusammen, das heisst schon etwas. lassen wirs auf uns zu...

Baron Münchhausen. 26. Mai 2015

Welcher Rufmord? Du bist etwas verwirrt, oder? :)

Anonymer Nutzer 24. Mai 2015

Wenn man keine Ahnung hat. Titel an sich sind nicht geschützt. Es gibt sogar mehrere...


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