VR-Headset: HTCs Vive Pro kostet 880 Euro
HTC hat den Preis und die Verfügbarkeit für das neue Vive Pro (Hands on) angekündigt: Das VR-Headset ist für 880 Euro vorbestellbar und wird ab dem 5. April 2018 ausgeliefert. Anders als beim regulären Vive liegt in der Packung aber nur das Head-mounted Display samt Anschlussbox, denn das Vive Pro ist als Upgrade zu verstehen.
Für den Betrieb sind zwei der Lighthouse-Basisstationen für SteamVR Tracking 1.0 erforderlich, denn das neue VR-Headset arbeitet mit dem bisherigen System zusammen. Das gilt auch für Controller, die ebenfalls bereits vorhanden sein müssen. Erst später im Jahr wird HTC auch Basisstationen für SteamVR Tracking 2.0 sowie einen Wireless-Adapter veröffentlichen. Die kommenden Boxen decken dann offiziell bis zu 100 m² statt 25 m² ab, zumindest wenn vier davon verwendet werden. Das Drahtlosmodul arbeitet mit Wigig anstelle von Wireless HD, wenngleich wie TPCast (Hands on) mit 60 GHz.

Neu beim HTC Vive Pro ist die höhere Auflösung: Das VR-Headset zeigt 2.880 x 1.600 Pixel auf zwei OLED-Panels statt 2.160 x 1.200 Bildpunkte und somit fast 80 Prozent mehr Pixel. Somit fällt der Fliegengittereffekt merklich geringer aus und vor allem Texte sind deutlich besser lesbar, das Sichtfeld bleibt allerdings das Gleiche wie bisher. Zudem sind Kopfhörer integriert und das Kopfband wird per Drehregler statt per Klettverschlüssen angepasst – dafür war bisher der optionale Deluxe Audio Strap für 120 Euro erforderlich.
Das originale Vive kostet durch die Einführung des Vive Pro nur noch 600 Euro, hier sind zwei Lighthouse-Basisstationen und zwei Controller inkludiert.

