• IT-Karriere:
  • Services:

VR-Headset: HTCs Vive Cosmos kostet 800 Euro

Ab dem 3. Oktober 2019 will HTC das Vive Cosmos ausliefern: Es wird für 800 Euro angeboten, nutzt Inside-Out-Tracking wie Oculus' Rift S und hat ähnliche Controller. Erste Tester des VR-Headsets sind noch nicht überzeugt.

Artikel veröffentlicht am ,
Vive Comos samt Controllern
Vive Comos samt Controllern (Bild: HTC)

HTC nimmt Vorbestellungen für das Vive Cosmos entgegen, das VR-Headset soll ab dem 3. Oktober 2019 verfügbar sein. Mit 800 Euro kostet das Paket aus Head-mounted Display und Controller weniger als Valves Index für insgesamt 1.080 Euro, aber deutlich mehr als Oculus' Rift S für 450 Euro. Wie bei Letzterem setzt auch HTC auf Inside-Out-Tracking, hierzu sind sechs (Passthrough-)Kameras verbaut, um die Position des Spielers im Raum und die der Controller zu erfassen.

Stellenmarkt
  1. Elektrobit Automotive GmbH, Ulm
  2. ORBIT Gesellschaft für Applikations- und Informationssysteme mbH, Bonn

Das VR-Headset basiert auf LC-Paneln mit 2.880 x 1.700 Pixeln samt RGB-Matrix bei 90 Hz, was kaum mehr ist als beim bisherigen HTC Vive Pro. Zum Vergleich: Das Rift S hat 2.560 x 1.440 Bildpunkte bei 80 Hz und das Index weist 2.560 x 1.600 bei bis zu 144 Hz auf - beide Geräte nutzen ebenfalls LCDs statt OLEDs. Erste Hands-on-Berichte wie der von Ars Technica, Road to VR oder Upload VR loben den einstellbaren Pupillenabstand, kritisieren aber das verglichen zum Index etwas engere horizontale Sichtfeld.

Mehrere der Berichte beklagen sich über das nicht immer präzise Tracking der Controller und es mutet kurios an, dass HTC kein Beat Saber für die Tester vorinstalliert hatte - ein Schelm, wer Böses denkt. Die Controller erinnern vom Aufbau her stark an die Touch-Steuerung des Rift S und des Quest von Oculus, sind aber deutlich schwerer, was neben der mäßigen Balancierung ebenfalls für Kritik sorgte. Lob hingegen gibt es für die integrierten Kopfhörer, welche an den Deluxe Audio Strap des Vive (Pro) erinnern.

Zusammengefasst scheint sich das Vive Cosmos dort einzuordnen, wie es der Preis vorgibt: höher auflösender und mehr Frequenz als das Rift S, aber weniger Hz und ein engeres Sichtfeld als das Index - auch die Tonqualität liegt wohl zwischen der der beiden Konkurrenten. Das Tracking braucht offenbar noch ein wenig Feintuning, was HTC bis zum Release aber umsetzen könnte.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Top-Angebote
  1. (u. a. FIFA 20 Xbox One 33,99€, Terminator Resistance 24,49€)
  2. (heute u. a. Philips Hue Topseller, Philips Wake-up Lights, Samsung Galaxy Tab S6)
  3. 0,00€
  4. 44,90€ (Bestpreis!)

Truebit 14. Sep 2019

Kann man die Brillen übertakten? Siehe wiki(dot)radxa(dot)com / Rock/ Hdmi_Resolution

war10ck 13. Sep 2019

Was ist daran bitte ordentlich!? Die ist nahezu identisch zu Vive pro und Samsung...

Leynad 12. Sep 2019

Hab mir die Cosmos bestellt und als Sim-Racer sind die Hauptgründe: -Inside-Out-tracking...


Folgen Sie uns
       


Atari Portfolio angesehen

Der Atari Portfolio war einer der ersten Palmtop-Computer der Welt - und ist auch 30 Jahre später noch ein interessanter Teil der Computergeschichte. Golem.de hat sich den Mini-PC im Retrotest angeschaut.

Atari Portfolio angesehen Video aufrufen
Interview: Die Liebe für den Flight Simulator war immer da
Interview
"Die Liebe für den Flight Simulator war immer da"

Die prozedural erstellte Erde, der Quellcode vom letzten MS-Flugsimulator und eine Gemeinsamkeit mit Star Citizen: Golem.de hat mit Jörg Neumann über Technik und das Fliegen gesprochen. Neumann leitet bei Microsoft die Entwicklung des Flight Simulator.
Ein Interview von Peter Steinlechner

  1. Flug-Simulation Microsoft bereitet Alphatest des Flight Simulator vor
  2. Microsoft Neuer Flight Simulator soll Fokus auf Simulation legen

Elektroschrott: Kauft keine kleinen Konsolen!
Elektroschrott
Kauft keine kleinen Konsolen!

Ich bin ein Fan von Retro. Und ein Fan von Games. Und ich habe den kleinen Plastikschachteln mit ihrer schlechten Umweltbilanz wirklich eine Chance gegeben. Aber es hilft alles nichts.
Ein IMHO von Martin Wolf

  1. IMHO Porsche prescht beim Preis übers Ziel hinaus
  2. Gaming Konsolenkrieg statt Spielestreaming

Weltraumsimulation: Die Star-Citizen-Euphorie ist ansteckend
Weltraumsimulation
Die Star-Citizen-Euphorie ist ansteckend

Jubelnde Massen, ehrliche Entwickler und ein 30 Kilogramm schweres Modell des Javelin-Zerstörers: Die Citizencon 2949 hat gezeigt, wie sehr die Community ihr Star Citizen liebt. Auf der anderen Seite reden Entwickler Klartext, statt Marketing-Floskeln zum Besten zu geben. Das steckt an.
Ein IMHO von Oliver Nickel

  1. Theatres of War angespielt Star Citizen wird zu Battlefield mit Raumschiffen
  2. Star Citizen Mit der Carrack ins neue Sonnensystem
  3. Star Citizen Squadron 42 wird noch einmal verschoben

    •  /