VR-Headset: Fove Inc verpasst dem Fove ein neues Aussehen
Fove Inc hat ein überarbeitetes Fove vorgestellt: Die neue, leichtere Version des VR-Headsets weise ein "industrial design" auf. Anlass der Ankündigung ist ein Vortrag auf der Siggraph-Konferenz in Anaheim, Kalifornien, zum Themenblock Emerging Technologies Experience Presentations(öffnet im neuen Fenster), bei dem Fove-Gründer Lochlainn Wilson über das Head-mounted Display referieren wird.
Technische Neuerungen scheint es verglichen mit den bisherigen Versionen des Fove nicht zu geben, zumindest nannte der Hersteller abseits des geringeren Gewichts keine. Wie gehabt dürfte die Auflösung 1.280 x 1.440 Pixel pro Auge betragen, der OLED-Bildschirm soll mit 90 Hz arbeiten und ein 100 Grad breites horizontales Sichtfeld aufweisen. Damit ähnelt das Fove mehr HTCs Vive und Oculus' Rift denn Sonys Playstation VR – zumindest rein von den Daten her.
Größter Unterschied sind zwei integrierte Infrarotkameras für Eye Tracking, wodurch dem Nutzer vielfältige Optionen offenstehen: In den frühen Demos von vor anderthalb Jahren konnten wir ein Fadenkreuz per Augenbewegungen steuern und so Raumschiffe abschießen. Dieser Proof-of-Concept klappte trotz teils spürbarer Latenz bereits gut, obgleich die Kameras damals noch mit 60 statt mit 120 fps auflösten, und die Software weniger ausgereift war.

Mittelfristig möchte Fove, der Name deutet es an, per Eye Tracking sogenanntes Foveated Rendering ermöglichen, bei dem einzig ein sehr kleiner Teil des Bildes in voller Auflösung gerendert wird – das spart viel Rechenleistung, die anderweitig verwendet werden kann. Hintergrund ist, dass die Sehgrube (Fovea) die größte Schärfe des menschlichen Sehapparates aufweist.
Bis Endkunden das VR-Headset von Fove Inc erhalten, dauert es aber noch ein bisschen: Der Hersteller hatte im Februar bei Kickstarter angekündigt(öffnet im neuen Fenster), dass das Fove nicht im Frühling, sondern erst im Herbst 2016 verschickt werden soll. Laut Fove Inc wurde die Produktion der Kamerasensoren seitens des bisherigen Fertigers eingestellt, eine Alternative musste gesucht werden.
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