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VR-Headset: Facebook stellt Oculus Go ein

Der Fokus wechselt auf das Oculus Quest, ab 2021 soll dort Software ohne den Store leichter installierbar sein.
/ Marc Sauter
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Oculus Quest (Bild: Facebook)
Oculus Quest Bild: Facebook

Facebook hat angekündigt(öffnet im neuen Fenster) , das Oculus Go nicht mehr zu verkaufen. Zwar sollen bis einschließlich 2022 noch Patches für Fehler und Sicherheitslücken veröffentlicht werden, ab Dezember 2020 werden jedoch keine neuen Apps oder Updates für vorhandene Software mehr für das 160-Euro-VR-Headset akzeptiert.

Das Oculus Go (Test) erschien im Mai 2018 und stellte nach dem Oculus Rift CV1 (Test) von März 2016 einen günstigen Einstieg in die Virtual Reality von Facebook dar. Die Steuerung erfolgt per einzelnem 3DoF-Controller und Head-Tracking, denn Positional-Tracking samt Touch-Controllern im Raum gibt es nicht. Dank eines LCD mit RGB-Matrix und überarbeiteten Fresnel-Linsen fällt die Optik jedoch gut aus, der Snapdragon 821 im Inneren liefert genügend Rechenleistung.

Wie erwartet, wird Facebook künftig den Fokus auf das Oculus Quest (Test) legen, das sich offenbar gut verkauft und dank Link-Kabel mittlerweile auch am PC genutzt werden kann. Wer bisher Apps verwendet wollte, die nicht über den Oculus-Store verfügbar sind, musste das VR-Headset in den Entwicklermodus versetzen und Sideloading vom PC aus einsetzen. Das soll sich ab 2021 ändern, wenngleich Facebook nicht ins Detail ging, wie das leichtere Verteilen von Apps im Detail aussehen wird. Grundlegende Restriktionen wie das Verbot von Pornografie oder Echtgeldglücksspiel bleiben jedoch erhalten.

Oculus Go – Test
Oculus Go – Test (01:05)

Ebenfalls relevant für das Oculus Quest ist eine Übernahme: Facebook hat Ready at Dawn gekauft(öffnet im neuen Fenster) , das Studio hinter Lone Echo. Dieser sehr gute VR-Titel ist exklusiv für das Oculus Rift verfügbar, eine native Version für Oculus Quest existiert nicht. Die Kalifornier entwickeln derzeit Lone Echo 2, zudem soll sich eine Fortsetzung von Order 1886 (Playstation 4) in Arbeit befinden.


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