VR-Headset: Apple soll Arbeit an Vision Pro aufgegeben haben
Apple soll die Arbeit an seinem Headset Vision Pro eingestellt haben. Das haben Insider dem Magazin Macrumors(öffnet im neuen Fenster) erklärt. Demnach soll der aktuelle M5-Refresh des VR-Headsets weiter verkauft, aber kein neues Modell mehr entwickelt werden.
Die Entwicklungsarbeit sei gestoppt worden, das Vision-Pro-Team bei Apple wurde den Quellen zufolge aufgelöst. Die Mitarbeiter wurden anderen Projekten zugeteilt, unter anderem der Entwicklung der neuen Version der Sprachassistentin Siri. Der Hauptverantwortliche des Vision-Pro-Teams, Mike Rockwell, leitet seit März 2025 auch das Siri-Team.
Apple legte bei der Einführung des Vision Pro große Hoffnungen auf einen Erfolg, überschätzte aber das Nachfragepotenzial. Das Headset hat sich weit unter den Erwartungen verkauft, frühere Schätzungen gehen von 500.000 bis 600.000 Geräten aus. Auch der M5-Refresh konnte die Nachfrage offenbar nicht stark genug steigern.
Auch günstigeres Modell wird nicht kommen
Die Entwicklung eines günstigeren Air-Modells hatte Apple Insidern zufolge bereits 2025 eingestellt. Aktuell sieht es so aus, als wolle Apple sich auf den Markt der Smart Glasses konzentrieren, also auf Brillen, die mit Kameras und Mikrofonen die Umgebung erfassen. Nutzer können dann mittels KI Fragen dazu stellen.
Auch Benachrichtigungen vom Smartphone können Smart Glasses anzeigen. Apple soll aktuell vier Designs für sein Modell testen. Gegenüber der Konkurrenz will Apple auch mit hochwertigen Materialien punkten: Die Brillen sollen aus Acetat sein und nicht aus normalem Kunststoff.
Apples Smart Glasses sollen in diesem oder im nächsten Jahr auf den Markt kommen. Das Unternehmen soll zudem an Airpods mit eingebauten Kameras und einem KI-Wearable arbeiten.
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