VR-Brille: Sonys Project Morpheus ist offenbar fertig

Laut einem Sony-Mitarbeiter ist die VR-Brille Project Morpheus fertig und kann wie geplant 2016 erscheinen. Derzeit soll Sony nur noch an ersten Games arbeiten. Auch zu dem Konkurrenzgerät Oculus Rift äußerte sich der Ingenieur - und zwar sehr skeptisch.

Artikel veröffentlicht am ,
Project Morpheus in einem Trailer von Rigs
Project Morpheus in einem Trailer von Rigs (Bild: Sony)

Der bei Sony Computer Entertainment arbeitende Ingenieur Dennis Castleman hat sich auf Facebook über Project Morpheus, Oculus Rift und HTC Vive geäußert. Seinen auf Reddit veröffentlichten Angaben zufolge ist die Entwicklung der Hardware von Project Morpheus abgeschlossen. Derzeit würde Sony nur noch auf Spiele für das Headset warten, das nach aktuellem Stand im Frühjahr 2016 erscheinen soll.

Stellenmarkt
  1. Software Engineers & Machine Learning Experts (m/f/d)
    freiheit.com technologies gmbh, Hamburg
  2. Projektmanager Digitalisierung Vertrieb (m/w/d)
    MVV Energie AG, Mannheim
Detailsuche

Die Informationen über den genauen Termin, den Preis und den finalen Namen - der vermutlich nicht Project Morpheus lauten wird - könnten übrigens auf der gerade angekündigten Playstation Experience preisgegeben werden. Diese Hausmesse findet laut Sony am 5. und 6. Dezember 2015 in San Francisco statt.

Castleman äußerte sich auf Facebook nicht nur zu dem VR-Headset, an dessen Entwicklung er selbst rund drei Jahre lang beteiligt war, sondern auch zu den beiden Konkurrenzgeräten - und bezeichnete die Endkundenversion des Oculus Rift sogar als "Vaporware". Den Firmen hinter Rift werde es schwer fallen, die VR-Brille in sehr großen Stückzahlen zu produzieren.

Facebook und Oculus VR hätten zwar viel Geld, so Castleman weiter, aber keine Erfahrungen mit der Herstellung von Konsumgütern in ganz großem Stil. Von allen Entwicklerversionen des Rifts sind bislang rund 180.000 Exemplare produziert worden, bei der Fassung für Endkunden dürfte es aber tatsächlich um ein Vielfaches gehen.

Golem Akademie
  1. Cloud Computing mit Amazon Web Services (AWS): virtueller Drei-Tage-Workshop
    14.–16. Februar 2022, virtuell
  2. Hands-on C# Programmierung: virtueller Zwei-Tage-Workshop
    12.–13. Januar 2022, virtuell
Weitere IT-Trainings

Castleman erwartet deshalb, dass die Entwickler des Rifts noch viele Ankündigungen machen und Demos vorstellen würden, bis sie die Herausforderungen in den Griff bekämen. Oculus VR selbst hat angekündigt, dass Rift im 1. Quartal 2016 auf den Markt kommt; unter der Hand ist aus Entwicklerkreisen gelegentlich zu hören, dass es wohl eher April 2016 werden könnte.

Vergleichbare Probleme bei dem von HTC und Valve entwickelten Vive erwartet Castleman nicht, weil HTC als Hardwarehersteller über viel Expertise und entsprechende Fabriken verfüge. Nach aktuellem Stand soll die VR-Brille noch vor Ende 2015 auf den Markt kommen.

Der letzte öffentlich gezeigte Prototyp von Project Morpheus verwendet einen 5,7 Zoll großen OLED-Bildschirm mit einer Auflösung von 1.920 x 1.080 Pixeln - wobei laut Sony jeder dieser Pixel über eigene RGB-Pixel verfügt. Die Bildrate liegt bei 120 Hz. Die Bewegungen des Spielers werden über volle 360 Grad erfasst, was über neun in das Headset eingebaute LEDs funktioniert - sieben vorne, zwei an der Rückseite.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Stupixion 20. Aug 2015

Gibt es doch schon lange. Wenn man die Vive getestet hat weiss man spätestens nach...

Endwickler 20. Aug 2015

Das DK2 gefällt dir nicht und ist eine Konsole? Irgendwie verstehe ich das nicht, wie du...

Endwickler 20. Aug 2015

Danke, ich hatte bei Sony nie an Pentile gedacht, aber zur besseren Abgrenzung könnten...

Hotohori 19. Aug 2015

Morpheus benutzt eine extra Hardware, die sowohl die FPS verdoppelt und bei jedem 2...

Hotohori 19. Aug 2015

Schon Oculus Rift DK2 Videos auf YouTube angeguckt, wenn sich ein Spieler heftig umguckt...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Bitcoin und Co.
Kryptowährungen stürzen ab

Bitcoin, Ether und andere Kryptowährungen haben ein schlechtes Wochenende hinter sich. Bitcoin liegt fast 20 Prozent unter dem Wert der Vorwoche.

Bitcoin und Co.: Kryptowährungen stürzen ab
Artikel
  1. Virtueller Netzbetreiber: Lycamobile ist in Deutschland insolvent
    Virtueller Netzbetreiber
    Lycamobile ist in Deutschland insolvent

    Lycamobile im Netz von Vodafone ist pleite. Der Versuch, über eine Tochter in Irland keine Umsatzsteuer in Deutschland zu zahlen, ist gescheitert.

  2. Arbeiten bei SAP: Nur die Gassi-App geht grad nicht
    Arbeiten bei SAP
    Nur die Gassi-App geht grad nicht

    SAP bietet seinen Mitarbeitern einiges. Manchen mag das zu viel sein, aber die geringe Fluktuation spricht für das Softwareunternehmen.
    Von Elke Wittich

  3. VATM: Telekommunikationsverband will Bundesnetzagentur aufspalten
    VATM
    Telekommunikationsverband will Bundesnetzagentur aufspalten

    Die beiden großen Telekommunikationsverbände VATM und Breko sind hinsichtlich einer Spaltung der Bundesnetzagentur gespalten.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Bosch Professional Werkzeug und Zubehör • Corsair Virtuoso RGB Wireless Gaming-Headset 187,03€ • Noiseblocker NB-e-Loop X B14-P ARGB 24,90€ • ViewSonic VX2718-2KPC-MHD (WQHD, 165 Hz) 229€ • Alternate (u. a. Patriot Viper VPN100 2 TB SSD 191,90€) [Werbung]
    •  /