Zum Hauptinhalt Zur Navigation

VR-Brille: Raumklang für Google Cardboard

Google erweitert die VR-Brille Cardboard um Raumklang, damit der Benutzer Töne im Raum orten kann. Das soll das Erlebnis deutlich immersiver machen. Die Technik dafür hat Google 2015 gekauft.
/ Andreas Donath
4 Kommentare News folgen (öffnet im neuen Fenster)
Cardboard 2.0 (Bild: Google)
Cardboard 2.0 Bild: Google

Googles Papp-VR-Brille Cardboard soll künftig virtuellen Raumklang unterstützen(öffnet im neuen Fenster) . Ortbare Töne sollen das Erlebnis für den Nutzer noch wirklichkeitsgetreuer machen. Das neue Software-Entwicklungskit für Google Cardboard erlaubt es Programmierern, Töne exakt im Raum zu platzieren. Der Nutzer muss dazu Kopfhörer tragen.

Google Cardboard - Trailer (Virtual-Reality-Expeditionen)
Google Cardboard - Trailer (Virtual-Reality-Expeditionen) (01:36)

Das aktualisierte Software Development Kit (SDK) für die Pappbrille beinhaltet Werkzeuge für eine verbesserte Tonpositionierung im Raum. Dabei wird Technik von Thrive Audio eingesetzt. Das Unternehmen hatte Google im April 2015 übernommen. Mit der neuen Soundfunktion kann auch die Wiedergabe in bestimmten Räumen simuliert werden. So hört sich zum Beispiel das Fallen eines Steins im Zimmer anders an als in einer Höhle. Auch die Größe des Raums lässt sich simulieren.

Wer mit einem Android-Smartphone die simulierte Soundlandschaft ausprobieren will, kann ein Demo-APK(öffnet im neuen Fenster) installieren. Die Dokumentation(öffnet im neuen Fenster) für Googles Spatial Audio für VR kann online eingesehen werden.

Mit der neuen Audiofunktion wertet Google Cardboard weiter auf. Anfang Dezember 2015 hatte das Unternehmen mit Cardboard Camera eine Kamera-App vorgestellt . Diese ermöglicht es, mit einem Smartphone Panoramen mit 3D-Effekt aufzunehmen, die anschließend in einem Cardboard-kompatiblen Betrachter angeschaut werden können.

Die App Cardboard Camera(öffnet im neuen Fenster) ist kostenlos im Play Store erhältlich.


Relevante Themen