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Head-mounted Display: Oculus Rift wird teurer als 350 US-Dollar

Die Endkundenversion des Head-mounted Displays Oculus Rift wird mehr kosten als das zweite Entwicklungsmodell – also mehr als 350 US-Dollar. Vor gut einem Jahr sah Oculus-Gründer Palmer Luckey noch einen Spielraum bis runter auf 200 US-Dollar.
/ Tobias Költzsch
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Das Oculus Rift DK2 (Bild: Michael Wieczorek/Golem.de)
Das Oculus Rift DK2 Bild: Michael Wieczorek/Golem.de

Der Oculus-Gründer Palmer Luckey hat in einem Interview mit Road to VR(öffnet im neuen Fenster) erklärt, dass die Endkundenversion des Head-mounted Displays Rift über 350 US-Dollar kosten wird. Damit wäre die Brille teurer als die aktuelle zweite Entwicklerversion(öffnet im neuen Fenster) , die exakt diesen Preis hat. Im September 2014 hatte Luckey noch einen niedrigeren Preis für möglich gehalten.

Oculus Rift Consumer-Version – Trailer (E3 2015)
Oculus Rift Consumer-Version – Trailer (E3 2015) (00:56)

Genauer Preis steht noch nicht fest

Damals nannte er eine Preisspanne von 200 bis 400 US-Dollar. Einen genauen Rahmen, wie viel teurer als 350 US-Dollar das Rift werden wird, hat Luckey nicht angegeben. "Wir bewegen uns ungefähr in diesem Preisbereich, aber das Rift wird mehr als das kosten" , erklärt Luckey im Gespräch mit Road to VR.

Der Grund für den höheren Preis sei die bessere Technik, die in der Endverbraucherversion verbaut sein wird. Für Luckey stand die Entscheidung im Raum, die Produktqualität bei einem festgesetzten niedrigeren Preis zu optimieren und so eine niedrigere Qualität zu erreichen, oder unabhängiger vom Preis keine Kompromisse bei der Ausstattung zu machen. Entschieden habe sich Oculus für die letzte Option.

"Das Rift hat eine ganze Menge spezielle Hardwarekomponenten" , sagt Luckey. So seien beispielsweise die Linsen oder auch die zusammen mit Samsung entwickelten Displays Spezialanfertigungen. "Es wäre wirklich blöd, wenn wir etwas auf den Markt brächten und sich die Leute denken würden: 'Ja, das Rift ist gut, aber noch nicht ganz fertig entwickelt'" , erklärt Luckey weiter. Die Endkundenversion des Oculus Rift soll im ersten Quartal 2016 erscheinen.


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