VR-Brille: Oculus löscht Ebay-Angebote für DK2 des Rifts

"Wir erlauben keinen Weiterverkauf des Entwicklerkits" , schreibt ein Mitarbeiter der Facebook-Tochter Oculus im Supportforum(öffnet im neuen Fenster) des Unternehmens. Deshalb, so die Erklärung weiter, seien nun einige Angebote bei Ebay für das Development Kit 2 des Headsets gelöscht worden. Unter anderem soll es sich um einen einzelnen Anbieter gehandelt haben, der mehrere Kits als Auktion eingestellt habe. Dessen Vorbestellungen bei Oculus seien aufgehoben worden, schreibt der Unternehmensmitarbeiter.
Dass es verboten ist, die Entwicklerkits zu verkaufen, geht zwar aus den Verkaufsbedingungen(öffnet im neuen Fenster) für das Paket nicht hervor. Dort findet sich aber der Hinweis, dass Oculus es sich vorbehält, Vorbestellungen jederzeit ohne Angabe von Gründen zu streichen. Offenbar macht das Unternehmen nun von diesem Recht Gebrauch.

Ebay reagiert in Fällen, bei denen sich der Hersteller eines Produkts über die Verletzung seiner Rechte beschwert, meist recht zügig. So haben unter anderem viele Konzertveranstalter in den vergangenen Jahren mit ihren AGBs den oft weit überteuerten Weiterverkauf von Tickets verboten. Ebay löschte solche Angebote auf Anfrage der Veranstalter. Auch beim Rift soll es extreme Preise gegeben haben: Techcrunch berichtet(öffnet im neuen Fenster) von einem Kit, das für 5.000 US-Dollar angeboten worden sei. Oculus' Preis beträgt nur 350 US-Dollar.
Solche Preise entstehen, wenn die Nachfrage das Angebot bei weitem übersteigt – und der Hersteller das auch noch bekanntgibt. Oculus meldete Anfang Juli 2014 , dass es bereits 45.000 Vorbestellungen für das DK2 gebe – nur 10.000 Kits sollen aber im Juli und August 2014 ausgeliefert werden, restliche Interessenten werden Wartezeiten in Kauf nehmen müssen.



