Abo
  • Services:

VPN: Samsung bringt "sicheres WLAN" für Galaxy Note 8

Samsung will Nutzer von offenen WLANs mit einem neuen Dienst schützen. Bislang ist die Funktion nur für Besitzer des Galaxy Note 8 verfügbar. Kostenfrei sind bis zu 250 Mbyte nutzbar.

Artikel veröffentlicht am ,
Samsung will mit einem VPN ungesicherte Netzwerke absichern.
Samsung will mit einem VPN ungesicherte Netzwerke absichern. (Bild: Samsung/Screenshot Golem.de)

Der Smartphonehersteller Samsung hat für Besitzer des Galaxy Note 8 eine Funktion für "sicheres WLAN" vorgestellt. Dahinter verbirgt sich ein integrierter VPN-Dienst, der automatisch aktiviert wird, wenn Nutzer unverschlüsselte WLAN-Netzwerke nutzen. Bislang sind keine weiteren Samsung-Geräte bekannt, die die Funktion bekommen sollen.

Stellenmarkt
  1. Deutsches Klimarechenzentrum GmbH (DKRZ), Hamburg
  2. Stadtwerke Augsburg Holding GmbH, Augsburg

Nutzer müssen die Funktion einmalig aktivieren und Samsungs Datenschutzbedingungen zustimmen. Über die technischen Hintergründe informierte Samsung zunächst nicht, auf Nachfrage sagte ein Sprecher des Unternehmens, dass "ein VPN-Tunnel mit IKE v2 aufgebaut" werde. In der kostenfreien Variante des Dienstes sind 250 Mbyte Datenvolumen enthalten. Ein unbegrenztes Datenvolumen wird für 1,99 Euro im Monat angeboten. Dann können laut den Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) bis zu drei Geräte gleichzeitig genutzt werden. Der Tarif kann immer zum Ende des monatlichen Abrechnungszeitraumes gekündigt werden.

Wenig konkrete Angaben zum Datenschutz

Samsung ging auf Nachfrage nicht näher auf den Umgang mit Nutzerdaten ein, sondern verwies auf die Datenschutzbestimmungen. Dort schreibt das Unternehmen, dass Nutzerdaten "gegebenenfalls" an angeschlossene Unternehmen von Samsung und "Geschäftspartner" weitergegeben würden.

  • Samsung will mit Secure Wifi unsichere WLANs absichern. (Bild: Samsung/Screenshot Golem.de)
  • Samsung will mit Secure Wifi unsichere WLANs absichern. (Bild: Samsung/Screenshot Golem.de)
Samsung will mit Secure Wifi unsichere WLANs absichern. (Bild: Samsung/Screenshot Golem.de)

Nutzer erlauben dem Unternehmen außerdem, "dass Samsung und/oder von Samsung betraute Parteien die zur Bereitstellung des Dienstes und von Updates sowie die zur Verbesserung des Dienstes erforderlichen Daten erfassen und verwenden dürfen".

Samsung verbietet es in den AGB darüber hinaus, "den Quellcode oder Algorithmen dieses Dienstes zurückzuentwickeln (Reverse Engineering), zu dekompilieren, zu disassemblieren oder anderweitig zu ermitteln versuchen". Die Funktion wird mit dem aktuellen Update für Note-8-Geräte automatisch verteilt. Damit bekommt das Gerät außerdem den Sicherheitspatchlevel 1. Dezember 2017.



Anzeige
Top-Angebote
  1. für 319€ statt 379,99€ im Vergleich (+ 50€ Rabatt bei 0%-Finanzierung und Gutschein: LCD050)
  2. 295,99€ (Vergleichspreis 335€) - Aktuell günstigste 2-TB-SSD!
  3. (u. a. SimCity 4 Deluxe Edition für 2,19€ und The Witcher 3 Wild Hunt für 13,49€)
  4. 35,99€

Handle 10. Jan 2018

? Das stimmt nicht, natürlich kann ich mich von überall mit einer FritzBox! verbinden...

Thaodan 09. Jan 2018

Geht so was überhaupt,war was nicht in Europa bzw Deutschland legal?

Legacyleader 08. Jan 2018

Ist ne Seperate App im Store und bietet zudem sogar noch Tracker und Adblock mit...

logged_in 08. Jan 2018

So kann man zumindest auf Nummer Sicher gehen, dass zumindest viele...


Folgen Sie uns
       


Logitechs MX Vertical und Ankers vertikale Maus im Vergleichstest

Die MX Vertical ist Logitechs erste vertikale Maus. Sie hat sechs Tasten und kann wahlweise über Blueooth, eine Logitech-eigene Drahtlostechnik oder Kabel verwendet werden. Die spezielle Bauform soll Schmerzen in der Hand, dem Handgelenk und den Armen verhindern. Wem es vor allem darum geht, eine vertikale Sechstastenmaus nutzen zu können, kann sich das deutlich günstigere Modell von Anker anschauen, das eine vergleichbare Bauform hat. Logitech verlangt für die MX Vertical 110 Euro, das Anker-Modell gibt es für um die 20 Euro.

Logitechs MX Vertical und Ankers vertikale Maus im Vergleichstest Video aufrufen
Zahlen mit Smartphones im Alltagstest: Sparkassenkunden müssen nicht auf Google Pay neidisch sein
Zahlen mit Smartphones im Alltagstest
Sparkassenkunden müssen nicht auf Google Pay neidisch sein

In Deutschland gibt es mittlerweile mehrere Möglichkeiten, drahtlos mit dem Smartphone zu bezahlen. Wir haben Google Pay mit der Sparkassen-App Mobiles Bezahlen verglichen und festgestellt: In der Handhabung gleichen sich die Apps zwar, doch in den Details gibt es einige Unterschiede.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Smartphone Auch Volksbanken führen mobiles Bezahlen ein
  2. Bezahldienst ausprobiert Google Pay startet in Deutschland mit vier Finanzdiensten

iPhone Xs, Xs Max und Xr: Wer unterstützt die eSIM in den neuen iPhones?
iPhone Xs, Xs Max und Xr
Wer unterstützt die eSIM in den neuen iPhones?

Apples neue iPhones haben neben dem Nano-SIM-Slot eine eingebaute eSIM, womit der Konzern erstmals eine Dual-SIM-Lösung in seinen Smartphones realisiert. Die Auswahl an Netzanbietern, die eSIMs unterstützen, ist in Deutschland, Österreich und der Schweiz aber eingeschränkt - ein Überblick.
Von Tobias Költzsch

  1. Apple Das iPhone Xr macht's billiger und bunter
  2. Apple iPhones sollen Stiftunterstützung erhalten
  3. XMM 7560 Intel startet Serienfertigung für iPhone-Modem

Leistungsschutzrecht: So viel Geld würden die Verlage von Google bekommen
Leistungsschutzrecht
So viel Geld würden die Verlage von Google bekommen

Das europäische Leistungsschutzrecht soll die Zukunft der Presse sichern. Doch in Deutschland würde derzeit ein einziger Verlag fast zwei Drittel der Einnahmen erhalten.
Eine Analyse von Friedhelm Greis

  1. Netzpolitik Willkommen im europäischen Filternet
  2. Urheberrecht Europaparlament für Leistungsschutzrecht und Uploadfilter
  3. Leistungsschutzrecht/Uploadfilter Wikipedia protestiert gegen Urheberrechtsreform

    •  /