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Vorwürfe gegen Microsofts Jobnetzwerk:
Linkedin soll Nutzer systematisch ausspionieren

Deutsche Aktivisten werfen Linkedin vor, Anwender durch geheimen Javascript-Code auszuspionieren. Das Karrierenetzwerk widerspricht.
/ Erik Bärwaldt
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Eine Niederlassung von Linkedin in San Francisco. Gegen das Unternehmen werden schwere Anschuldigungen erhoben. (Bild: Justin Sullivan / Getty Images)
Eine Niederlassung von Linkedin in San Francisco. Gegen das Unternehmen werden schwere Anschuldigungen erhoben. Bild: Justin Sullivan / Getty Images

Das in den USA beheimatete Karrierenetzwerk Linkedin ist mit einer globalen Basis von rund 1,3 Milliarden Nutzern unangefochtener Marktführer im Segment der beruflichen Netzwerke(öffnet im neuen Fenster). Daher ist das zum Microsoft-Konglomerat gehörende Unternehmen aus Sunnyvale in Kalifornien von der Europäischen Kommission im Rahmen des Digital Markets Act (DMA) auch als sogenannter Gatekeeper (Torwächter) zwischen geschäftlichen Nutzern und Endverbrauchern eingestuft.

In dieser Kategorie gehört Linkedin als Core Platform Service (Kernplattformdienst) in der EU zu den Akteuren mit einer entscheidenden Marktposition(öffnet im neuen Fenster). Zusätzlich ist das Karrierenetzwerk auch unter dem Digital Services Act (DSA) als Very Large Online Platform (VLOP) mit mehr als 45 Millionen konstant aktiven Nutzern klassifiziert(öffnet im neuen Fenster). Damit muss Linkedin eigentlich strenge EU-Vorgaben zum Datenschutz und zur Gewährleistung eines fairen Wettbewerbs einhalten.

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