Vorstellung Vision Pro: Apple interessiert sich nicht fürs Metaverse
Das Vision Pro erfindet das Headset-Rad nicht neu, Apple legt aber einen deutlich anderen Fokus auf die Nutzung. Das kann funktionieren, wenn der Markt mitspielt.
Apples Vorstellung des Vision Pro war trotz aller weiteren interessanten Ankündigungen das Highlight der Keynote des WWDC 2023. Nicht nur, weil die Gerüchte um Apples erstes MR-Headset vor der Entwicklerkonferenz hochkochten und so die Erwartungen schürten, sondern auch, weil das Gerät mit seinem M2-Chip tatsächlich technisch beeindruckend und wesentlich leistungsfähiger als die Konkurrenz ist.
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Außerdem interessant ist, was Apple bei der Präsentation nicht gesagt hat: Metaverse. Während gefühlt 90 Prozent der Techwelt nach Facebooks Umbenennung und nahezu sektenhafter Ausrichtung auf das fiktive Metaverse auf den Begriff aufgesprungen sind, scheint Apple die Vorstellung einer virtuellen Welt im Grafikstil der 90er-Jahre nicht sonderlich zu interessieren.
Stattdessen lag Apples Fokus bei der Vorstellung auf dem genauen Gegenteil dessen, was sich Mark Zuckerberg wohl vorstellt: Anstatt sich mit anderen Nutzern zu verbinden und gemeinsam in virtuellen Welten herumzulaufen, scheint das Vision Pro eher für die individuelle Unterhaltung und das fokussierte Arbeiten alleine gedacht zu sein.
Vision Pro offenbar für individuelle Erlebnisse gemacht
Apple zeigte auf dem WWDC 2023 das Vision Pro im Einsatz als privates Kino, für Konzentrations- und Entspannungsübungen, um Fotos zu betrachten oder auch als virtuelles Büro. Zur Interaktion scheinen höchstens Facetime-Videoanrufe vorgesehen – und auch diese muten recht klassisch an: Die Gesprächspartner werden in Fenstern angezeigt und nicht als 3D-Animationen, die etwa an einem Tisch sitzen.
Auch erwähnenswert: Das Thema Gaming spielte bei der Präsentation des Vision Pro nur in einem Halbsatz eine Rolle. Das Betriebssystem des Headsets, Vision OS, hat ein Gaming-SDK – bei der Vorstellung legte Apple aber keinen Fokus auf das Thema. Auch das unterscheidet sich von der Konkurrenz wie Meta und vor allem Valve und Sony.
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Wenn man nur den Consumer-Markt betrachtet.... Sollte Apple allen danken die die...
So schlimm steht es um Sony sicher nicht. Die angesprochene Zielgruppe ist eine ganz...
mit eingefrorenen Gesichtszügen. Denn für die gibt es doch keine Sensoren, richtig?
Jain, es kann durchaus sein das man ein fertiges Gerät zeigt, was man erst 3/4 Jahr...