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Vorschau Metro 2039: Zurück in der Hölle unter Moskau

Gamescom 2026
Golem hat Metro 2039 mehrere Stunden gespielt. Die Rückkehr nach Moskau ist düster, brutal – und vielversprechend.
/ Peter Steinlechner
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Artwork von Metro 2039 (Bild: 4A Games)
Artwork von Metro 2039 Bild: 4A Games
Inhalt
  1. Vorschau Metro 2039: Zurück in der Hölle unter Moskau
  2. Metro 2039: Plattformen und Verfügbarkeit

Wasser tropft von der Decke, irgendwo knurrt etwas und auf unserer Armbanduhr leuchtet eine Anzeige auf: Wir sind nicht mehr unbemerkt unterwegs. Kurz darauf müssen wir die Gasmaske aufsetzen. Spätestens jetzt fühlt es sich wieder ziemlich genau so an, wie sich Metro anfühlen sollte.

Mit Metro 2039 kehrt das ukrainische Entwicklerstudio 4A Games(öffnet im neuen Fenster) nach dem vergleichsweise weitläufigen Metro Exodus zurück nach Moskau. Das neue Spiel soll dabei bewusst Elemente der ersten beiden Teile mit den größeren Arealen und Survival-Mechaniken des Vorgängers verbinden.

Die Entwickler sprechen von einer Rückbesinnung auf die Wurzeln der Reihe: kontrollierteres Storytelling und bedrückende Tunnel treffen auf offenere Gebiete an der Oberfläche.

Wir haben mehrere Stunden per Geforce Now eine Vorabversion gespielt, die ungefähr in der Mitte der Kampagne angesiedelt ist. Darin übernehmen wir die Rolle des Fremden, eines ehemaligen Spartaners, der nach Moskau zurückkehrt. Warum genau, soll vorerst ein Geheimnis bleiben. Klar ist dagegen, dass die Lage in der Metro sechs Jahre nach den Ereignissen von Metro 2033 noch übler geworden ist.

Große Teile des Untergrunds werden vom Novoreich kontrolliert. An dessen Spitze steht ausgerechnet Hunter, den Fans aus dem ersten Metro kennen. Der einstige Spartaner herrscht inzwischen als fanatischer Führer über weite Teile der Metro.

Der Widerstand ist gebrochen ...

Einen klassischen Aufstand gegen das Regime sollten wir allerdings nicht erwarten: Laut 4A gibt es praktisch keinen organisierten Widerstand mehr, und der Fremde selbst ist ebenfalls kein strahlender Held.

Unsere Anspielversion beginnt in der Station Sewastopolskaja. Noch ist sie unabhängig, doch Anhänger des Novoreichs versuchen bereits, die Stimmung zu kippen. Das bekommen wir auch beim Herumlaufen mit: Passanten unterhalten sich, schimpfen und diskutieren, Händler gehen ihren Geschäften nach.

Gerade solche belebten Stationen waren eine Stärke der frühen Metro-Spiele und sollen in 2039 wieder eine größere Rolle spielen. Neben Gesprächen gibt es Nebenmissionen und Händler, wobei für die Vorschau einiges gesperrt war.

Wir suchen allerdings vor allem Informationen über eine Person namens Kaban. Bevor wir uns auf den Weg machen, statten wir uns beim Waffenschmied aus. Besonders schick sieht ein metallisches Prototyp-Sturmgewehr aus, doch lange können wir es nicht bewundern: Durch eine schwer bewachte Schleuse mit Wachhunden verlassen wir die Station.

Oben auf der Rolltreppe ändert sich die Atmosphäre schlagartig. Wasser strömt von der Decke, die Umgebung ist dunkel und dreckig, aus der Ferne dringt Lärm. Die bekannten Survival-Mechaniken sind wieder da: Gasmaske und Filter müssen verwaltet, elektrische Geräte geladen und die Armbanduhr im Blick behalten werden.

Dann erreichen wir ziemlich unvermittelt die Oberfläche – und die gehört zu den stärksten Eindrücken der Vorschau. Vor uns erstreckt sich ein überraschend weites, zerstörtes Moskau mit Hochhäusern, Bussen, Metrozugängen und Ruinen.


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