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Ein Goo-Purger auf dem Weg zur feindlichen Basis
Ein Goo-Purger auf dem Weg zur feindlichen Basis (Bild: Marc Sauter/Golem.de)

Graue Schmiere überall

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Die Goo-Fraktion hat kein Startgebäude, stattdessen schwabbelt ein Mother-Goo über die Karte. Lassen wir es zu einer Catalyst-Ader kriechen, saugt es diese aus und wächst. Bereits nach wenigen Sekunden verlangt die graue Masse nach einer Entscheidung: Spalten wir jetzt einen kleinen Materiebrocken ab oder warten wir ein bisschen länger, bis so viel Materie vorhanden ist, dass ein zweites Mother-Goo entsteht, oder drehen wir Däumchen, bis die graue Schmiere gut zwei Drittel ihrer selbst abspalten kann?

Egal wofür wir uns entscheiden, wir sollten das Mother-Goo aufteilen. Denn nur die Mutter-Schwabbel wachsen durch das Aufsaugen von Catalyst und ermöglichen so die Expansion der Fraktion. Vorsicht: Kein Goo-Brocken kann sich gegen fliegende oder schnelle Gegner verteidigen. Dafür schwabbeln sie Abhänge hinab und über Berge, Gebäude sowie Einheiten hinweg.

Gehören die dem Feind, werden sie von der grauen Schmiere gelähmt und langsam aufgelöst. Wir haben regelmäßig Opponenten erlebt, deren schwere und langsame Infanterie panisch vor einem Goo-Schwabbel flüchtete, da ihre Feuerkraft zu gering war, um die Masse schnell zu vernichten.

Die Goo-Fraktion macht sich mehr noch als die Beta oder Human die Umgebung zunutze: Ständig lassen wir unsere Schwabbel von einer Catalyst-Ader zur nächsten wandern. Kleine und große Materiebrocken kriechen über für andere Einheiten unpassierbares Terrain oder warten in einem Wald versteckt auf Feinde. Und ganz oben am Rand der Map sucht sich ein Mother-Goo eine ergiebige Ader, weit außer Reichweite des Gegners ...

  • Gut erkennbar: die drei noch freien Andockpunkte am Hub der Beta (Screenshot: Golem.de)
  • Die Humans verschanzen sich in ihrer Basis, die einem neuralen Netz ähnelt. (Screenshot: Golem.de)
  • Eine Gruppe transformierter Goo sichert die Passage, die Sterne auf der Map sind Epic-Einheiten. (Screenshot: Golem.de)
  • Praktisch: Grey Goo bietet eine Enzyklopädie für alle Einheiten und Gebäude. (Screenshot: Golem.de)
Eine Gruppe transformierter Goo sichert die Passage, die Sterne auf der Map sind Epic-Einheiten. (Screenshot: Golem.de)

Die abgespaltenen kleineren Materiebrocken dienen derweil einem Zweck: Sie verbleiben nur solange in ihrem kriechenden Zustand, bis wir sie per Mausklick in mehrere Einheiten des gleichen Typs transformieren. Bomber unterwegs? Wir verwandeln ein Schwabbelvieh in Anti-Luft-Einheiten. Schwere Infanterie im Anmarsch? Aus Brocken entstehen Destructor-Goos und Bastion-Schwabbel, welche die Sichtlinie blocken und Feindfeuer auf sich ziehen.

Diese Flexibilität und die sich ständig bewegenden Goo machen es Feinden schwer, die dezentrale Schwabbel-Fraktion zu überrennen, vor allem auf größeren Maps. Während der Gegner an mehreren Fronten kämpft, hat sich das einsame Mother-Goo am Kartenrand ungesehen zu einem Purger entwickelt.

Die Epic-Einheit hat minutenlang Catalyst und weitere Mother-Goo absorbiert, dann kriecht sie auf direktem Wege zur feindlichen Basis. Der Purger verschlingt Mauern und Gebäude, aufgesogene Einheiten heilen das gigantische Vieh. Mit seinen Tentakeln überbückt der Monsterschwabbel große Distanzen, Artillerie- oder Lufteinheiten aber schwächen das Epic-Goo recht schnell.

 Ein Gehirn mit SynapsenUnsere Einschätzung 

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GeneralGonzo 07. Jan 2015

Ihr vergesst "Act of War", das m.M. nach noch besser als Generals war, aber nicht so die...

docho 02. Jan 2015

Kann ich so nicht bestätigen. Ja, es gab noch keine Shortcuts für das Baumenü, aber...

Captain 26. Dez 2014

also wieder ein schönes Spiel , was durch das sch... Steam versaut wird, danke an die...



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