Vorschau Ghostwire Tokyo: "Wenn ich deinen Körper verlasse, bist du Toastbrot!"

Eine offene Großstadtwelt voller Geister: Golem.de hat das Actionspiel Ghostwire Tokyo von Bethesda angespielt.

Artikel veröffentlicht am ,
Hauptfigur Akito in Ghostwire Tokyo
Hauptfigur Akito in Ghostwire Tokyo (Bild: Bethesda/Screenshot: Golem.de)

Der Abend könnte besser laufen für Akito. Zuerst stirbt der junge Japaner in Ghostwire Tokyo bei einem mysteriösen Unglück auf einem der zahlreichen Zebrastreifen der berühmten Shibuya-Kreuzung. Und dann erwacht er zu neuem Leben, indem der Geist KK einen Teil seines Körpers übernimmt und diesen mit schwarzem Rauch umnebelt.

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Akito und KK verstehen sich zuerst nicht gut. Es kommt sogar zum Kampf der rechten Hand gegen linke Hand und zur Drohung von KK: "Wenn ich deinen Körper verlasse, bist du Toastbrot!" Irgendwie einigen die beiden sich - und das Abenteuer beginnt.

Golem.de konnte die ersten beiden Kapitel von Ghostwire Tokyo in einer fast fertigen Version auf der Playstation 5 spielen - rund sechs bis neun Stunden. Das Programm von dem zu Bethesda gehörenden Entwicklerstudio Tango Gameworks schickt uns in der Ich-Perspektive in die japanische Metropole.

Dort können wir uns grundsätzlich frei bewegen. Zumindest am Anfang blockiert aber ein tödlicher Nebel viele Wege, so dass wir nur im Stadtzentrum tatsächlich nach Lust und Laune herumstreunern und Aufgaben erledigen können.

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Beim Anspielen interessierte uns aber etwas anderes mehr: Das Kampfsystem, denn daran hat unter anderem Shinichiro Hara gearbeitet, der zuvor bei id Software für die rasanten Fights in Doom 2016 verantwortlich war.

In den Straßen von Tokio kämpfen wir wie in einem Ego-Shooter, allerdings meist mit unseren Händen statt mit Waffen. Ghostwire greift die traditionellen Kuji-Giri-Handgesten auf, was teilweise beindruckend fingerfertig aussieht.

Trotz der schicken Optik unterscheidet sich das Schießen per Finger nicht wesentlich von dem mit einer Waffe. Allerdings: Wenn der Gegner angeschlagen ist, können wir auf Knopfdruck in einer todschicken Animation eine Art magisches Herz aus seinem Körper reißen, was bei Akito besonders viele Lebenspunkte regeneriert.

Nach und nach gibt es dann immer mehr Möglichkeiten: Wir können mit genug Erfahrungspunkten die Schussfrequenz von Akito erhöhen oder seine magischen Superkräfte schneller aufladen.

  • Während uns ein Gesichtsloser angreift, schützen wir uns mit einer übernatürlichen Sperre. (Bild: Bethesda/Screenshot: Golem.de)
  • Mit Energiebändern ziehen wir das magische Herz eines Feindes zu uns. (Bild: Bethesda/Screenshot: Golem.de)
  • Per Telefon schicken wir Geister in Sicherheit. (Bild: Bethesda/Screenshot: Golem.de)
  • Von einem Wolkenkratzer aus sehen wir Tokyo. (Bild: Bethesda/Screenshot: Golem.de)
  • Per Tastendruck sammeln wir Seelen ein - um sie zu retten. (Bild: Bethesda/Screenshot: Golem.de)
  • Akito findet im Spielverlauf allerlei Extras, die ihn stärker machen. (Bild: Bethesda/Screenshot: Golem.de)
  • Per Fernglas suchen wir eine berühmte Kreuzung ab. (Bild: Bethesda/Screenshot: Golem.de)
  • Spezialkräfte können im Spielverlauf optimiert werden. (Bild: Bethesda/Screenshot: Golem.de)
Während uns ein Gesichtsloser angreift, schützen wir uns mit einer übernatürlichen Sperre. (Bild: Bethesda/Screenshot: Golem.de)

Nach kurzer Zeit findet er dann auch Pfeil und Bogen. Die verwenden wir vor allem für Headshots aus der Distanz - sofern unsere Gegner überhaupt einen Kopf haben, das ist nämlich längst nicht immer der Fall.

Vor Abschluss von Kapitel 2 erhalten wir noch einen schick animierten Flammenzauber, der langsam ist, aber viel Flächenschaden anrichtet. Noch etwas später kommt das Element Wasser dazu, das vor allem für den Nahkampf gedacht ist.

An Feinden haben wir es mit gesichtslosen Anzugs- und Regenschirmträgern zu tun, sowie mit kopflosen Mädchen. Die Feinde können teils wild hin und her teleportieren sowie allerlei magische Geschosse abfeuern. Allerdings werden auch wir immer mächtiger - es dürfte eines der spannendsten Elemente in der Kampagne sein, weitere Skills von Akito aufzubauen.

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Die im Vorfeld angekündigte Möglichkeit, mit speziellen Bewegungen bestimmte Zauber auszuführen, gibt es nur in Spezialmomenten. Wenn wir etwa ein magisches Schloss knacken wollen, wischen wir dazu unter Anleitung einen Halbkreis mit Schlenker auf das Touchpad des Dualsense.

Bei uns klappt das fast nie, aber auf Knopfdruck führt KK den Spruch automatisch für uns aus. Ob dieses Element später wichtiger wird, wissen wir noch nicht. Wir kämpfen jedenfalls immer in klassischer Shooter-Manier mit den Triggern.

Die Grafik von Ghostwire Tokyo gefällt uns. Die nächtliche Stadt sieht stimmungsvoll aus, vor allem was Lichteffekte in allen Farben angeht. Es gibt wunderbare, von Lampions erhellte Straßenmärkte, dazu kommen schöne Regeneffekte auf den nassen Straßen und teils beeindruckende Leuchtinstallationen an Hochhäusern.

Ghostwire Tokyo: Erscheinungstermin und Plattformen

Das Spiel stammt erkennbar von einem japanischen Entwicklerstudio, immer wieder gibt es teils absurd-witzige Elemente. Etwa in der Luft schwebende Katzen als Kassenkraft in den Supermärkten, in denen wir Pfeile und stärkende Lebensmittel kaufen.

Dennoch ist Ghostwire Tokyo längst nicht so überdreht wie Yakuza: Like a Dragon, das ebenfalls in der japanischen Hauptstadt spielt. Mit richtig düsterem Horror, wie es ihn von Tango Gameworks früher gab, hat das kommende Werk aber auch wenig zu tun - wir haben uns jedenfalls nicht gegruselt.

Ghostwire Tokyo erscheint am 25. März 2022 für Playstation 5 und Windows-PC. Soweit wir wissen, kann eine Version für Xbox Series X/S wegen entsprechender Verträge frühestens ein Jahr später folgen.

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Salzbretzel 18. Mär 2022

Kuji-kiri!

JohnWickzer 16. Mär 2022

ich freue mich drauf - sieht sehr atmosphärisch aus. Gepaart mit bisschen Doom Action...

gadthrawn 15. Mär 2022

Hat man da eine Werbelektüre abgeschrieben?



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