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Politiker visualisieren ihr Leben mit Metadaten

Das zweite Experiment geht sogar noch einen Schritt weiter. Die dänische Bildungsministerin Sofie Carsten Nielsen und der sozialdemokratische Parlamentsabgeordnete Jens Joel haben der Zeitung Berlingske den Zugriff auf ihre E-Mail-Konten, SMS, Daten vom Finanzamt, ihre Facebook-Aktivitäten, ihre Fitnesstracker und sogar ihre EC-Zahlungen erlaubt.

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Es sind Datensätze, die über das, was bei der Vorratsdatenspeicherung anfällt, weit hinaus gehen. Ein Geheimdienst aber könnte sich solche Daten durchaus besorgen - und damit das Privatleben der Betroffenen fast komplett durchleuchten. Full take würde ein Geheimdienst einen solchen Datensatz nennen. Berlingske hat diesen full take in aufwendigen Grafiken umgesetzt, um zu demonstrieren, wie viel die heutzutage anfallenden und irgendwo gespeicherten Daten über das Leben eines Menschen aussagen.

Aus der Visualisierung der Daten von Sofie Carsten Nielsen geht zum Beispiel hervor, wann sie wo wie lange joggen war, welche Freundschaftsanfragen bei Facebook sie abgelehnt hat, mit wem sie wann kommuniziert, was sie liest, kauft und wem sie Geld schuldet.

Mit ihrer Initiative wollen die beiden Politiker die ihrer Meinung nach in Dänemark komplett ausgebliebene Debatte um den NSA-Skandal starten. Wobei Dänemark beileibe nicht das einzige europäische Land ist, in dem sich auch ein knappes Jahr nach den ersten Snowden-Enthüllungen herzlich wenig geändert hat.

 Vorratsdatenspeicherung: Politiker visualisieren ihr Leben mit Metadaten
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