Abo
  • Services:
Anzeige
Eine Demonstration gegen Massenüberwachung vor dem Capitol in Washington
Eine Demonstration gegen Massenüberwachung vor dem Capitol in Washington (Bild: Jonathan Ernst/Reuters)

Vorratsdatenspeicherung: NSA darf weiter Telefondaten von US-Bürgern sammeln

Eine Demonstration gegen Massenüberwachung vor dem Capitol in Washington
Eine Demonstration gegen Massenüberwachung vor dem Capitol in Washington (Bild: Jonathan Ernst/Reuters)

Die Vorratsdatenspeicherung in den USA geht weiter. Der Geheimdienst NSA darf nach einem Gerichtsbeschluss weiter massenhaft Telefondaten von amerikanischen Telefonen abgreifen.

Die Gesetzesreform zum Thema Überwachung in den USA kommt nicht voran. Das für die Geheimdienste zuständige US-Bundesgericht hat der National Security Agency (NSA) nun erlaubt, weiterhin ohne richterlichen Beschluss massenhaft Telefondaten in den USA speichern zu dürfen. Das berichtet die Polit-Webseite thehill.com aus Washington. Dabei handelte es sich um Metadaten, also um Anruferlisten, Zeitpunkt und Dauer von Anrufen, allerdings nicht um die Inhalte von Telefonaten.

Anzeige

Eine entsprechende Überholung der Überwachungsgesetze ist zwar bereits in Arbeit, sie steckt laut thehill.com jedoch im Senat fest. "Da das Gesetz noch nicht verabschiedet ist und es wichtig ist, die Möglichkeiten des Telefon-Metadaten-Programms nach Abschnitt 215 des Patriot Act aufrechtzuerhalten, hat die Regierung einen Neuerlass des laufenden Programms für 90 Tage gefordert", zitiert die Internetnachrichtenseite eine Regierungserklärung. Das Überwachungsprogramm muss alle 90 Tage von einem Gericht, dem Foreign Intelligence Surveillance Court (FISC), genehmigt werden.

Reform steckt im Senat fest

Einen Gesetzesentwurf zur Reform der Überwachung hatte das Repräsentantenhaus demnach bereits im Mai durchgewunken. Nach der Reform dürfte die NSA Telefondaten nicht mehr auf Vorrat speichern, sondern müsste sich stattdessen an die Telefongesellschaften wenden, um gezielt bestimmte Daten zu bekommen. Dafür wäre allerdings ein richterlicher Beschluss nötig. Der Senat, der dem Gesetz zustimmen muss, hat sich bisher allerdings noch nicht geäußert. Die Reform könnte es im vollen Terminkalender des Senats schwer haben, schreibt thehill.com.

Gerade erst ist bekanntgeworden, dass die NSA und der britische GCHQ verdeckte Zugänge zum Netz der Deutschen Telekom und des Kölner Stadtnetzbetreibers Netcologne haben sollen. Das Ziel sei, "jedes Gerät, überall, jederzeit" sichtbar zu machen, heißt es in einer Präsentation, die der Spiegel veröffentlicht hat. Das Programm diene unter anderem der "Planung von Computerattacken" und der "Netzwerk-Spionage".


eye home zur Startseite
Kernassi 17. Sep 2014

...zum Zwecke der Aneignung sämtlicher Kontrolle. Diversen Gruppierungen gefällt es wohl...

__destruct() 15. Sep 2014

Das klingt plausibel, besonders die Sache mit dem Gridlock. Vielleicht sollte man...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. SARSTEDT AG & Co., Nümbrecht-Rommelsdorf
  2. Pluradent AG & Co. KG, Offenbach
  3. Zurich Gruppe Deutschland, Bonn
  4. domainfactory GmbH, Ismaning


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 1.499,00€
  2. 129,99€ (219,98€ für zwei)

Folgen Sie uns
       


  1. Signal Foundation

    Whatsapp-Gründer investiert 50 Millionen US-Dollar in Signal

  2. Astronomie

    Amateur beobachtet erstmals die Geburt einer Supernova

  3. Internet der Dinge

    Bosch will die totale Vernetzung

  4. Bad News

    Browsergame soll Mechanismen von Fake News erklären

  5. Facebook

    Denn sie wissen nicht, worin sie einwilligen

  6. Opensignal

    Deutschland soll auch beim LTE-Ausbau abgehängt sein

  7. IBM Spectrum NAS

    NAS-Software ist klein gehalten und leicht installierbar

  8. Ryzen V1000 und Epyc 3000

    AMD bringt Zen-Architektur für den Embedded-Markt

  9. Dragon Ball FighterZ im Test

    Kame-hame-ha!

  10. Für 4G und 5G

    Ericsson und Swisscom demonstrieren Network Slicing



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Razer Kiyo und Seiren X im Test: Nicht professionell, aber schnell im Einsatz
Razer Kiyo und Seiren X im Test
Nicht professionell, aber schnell im Einsatz
  1. Stereolautsprecher Razer Nommo "Sind das Haartrockner?"
  2. Nextbit Cloud-Speicher für Robin-Smartphone wird abgeschaltet
  3. Razer Akku- und kabellose Spielemaus Mamba Hyperflux vorgestellt

Freier Media-Player: VLC 3.0 eint alle Plattformen
Freier Media-Player
VLC 3.0 eint alle Plattformen

Fujitsu Lifebook U727 im Test: Kleines, blinkendes Anschlusswunder
Fujitsu Lifebook U727 im Test
Kleines, blinkendes Anschlusswunder
  1. Palmsecure Windows Hello wird bald Fujitsus Venenscanner unterstützen
  2. HP und Fujitsu Mechanischer Docking-Port bleibt bis 2019
  3. Stylistic Q738 Fujitsus 789-Gramm-Tablet kommt mit vielen Anschlüssen

  1. Re: Wissenschaft lol

    Desertdelphin | 04:00

  2. Re: Warum sind Ports aufs PCB gelötet?

    Sarkastius | 03:59

  3. Re: Jetzt sind Autos endlich leise

    bentol | 03:39

  4. Re: Danke für die Offenlegung

    Neuro-Chef | 03:38

  5. Re: Airbus für mich ein NoGo

    Neuro-Chef | 03:37


  1. 21:26

  2. 19:00

  3. 17:48

  4. 16:29

  5. 16:01

  6. 15:30

  7. 15:15

  8. 15:00


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel