Abo
  • Services:

Vorabversion: Apple will iOS-Betas öffentlich machen

Apple hat bislang seine iOS-Betas nur der zahlenden Entwicklergemeinde zugänglich gemacht und Endanwender ausgeschlossen - das soll sich nun ändern. Die einfache Rechnung: Mehr Tester finden auch mehr Fehler. Dies hat Apple schon bei OS X erprobt.

Artikel veröffentlicht am , Michael Linden
iOS 8.3 soll eine öffentliche Betaphase bekommen.
iOS 8.3 soll eine öffentliche Betaphase bekommen. (Bild: Apple)

Nach einem Bericht von 9to5Mac will Apple seine bisherige Praxis, Betaversionen seines mobilen Betriebssystems nur innerhalb einer geschlossenen Benutzergruppe zu veröffentlichen, bei iOS 8.3 ändern. Damit sollen erstmals auch Privatanwender die Möglichkeit bekommen, das Betriebssystem auf iPads und iPhones vorab ausprobieren und auf mögliche Fehler testen zu können. Sie sollen auch eine Möglichkeit bekommen, Apple diese Fehler zu melden. Das war bisher nur Entwicklern mittels einer komfortablen Oberfläche möglich.

Stellenmarkt
  1. Ingredion Germany GmbH, Hamburg
  2. Stadtwerke Bonn GmbH, Bonn

Apple will angeblich die Betaversion von iOS 8.3 schon Mitte März 2015 veröffentlichen. Noch gibt es allerdings nicht einmal iOS 8.2. Ob die Entwickler die gleiche Version der Beta erhalten, ist nicht bekannt.

Die Praxis, Betaversionen von Betriebssystemen öffentlich zu machen, hat Apple bereits bei OS X angewendet. Hier erhalten die Privatanwender jedoch stets etwas ausgereiftere Versionen als die Entwickler. iOS 8.3 soll recht viele neue Funktionen bieten: Neben drahtlosem Carplay über eine neue Siri-Sprachausgabe bis hin zu einem LTE/UMTS/GSM-Schalter in den Einstellungen sollen auch Probleme mit WLAN-Verbindungen adressiert werden.

Denkbar ist laut 9to5Mac auch, dass Apple bei iOS 9, das wohl im Sommer 2015 zur Entwicklerkonferenz World Wide Developer Congress fällig ist, ebenfalls eine Preview für private Nutzer zur Verfügung stellt. Apple bringt jedes Jahr eine neue Hauptversion von iOS und OS X auf den Markt.

Apple will den Zugang allerdings nicht ganz öffnen: Am Betaprogramm soll erst einmal nur eine begrenzte Anzahl von Nutzern teilnehmen dürfen. Die Rede ist von 100.000 Betatestern. Nach einem früheren Bericht will Apple bei iOS 9 den Fokus nicht so sehr auf neue Funktionen, sondern vielmehr auf Fehlerbehebungen, Leistung und Zuverlässigkeit legen. Das ist wohl auch eine Reaktion auf iOS 7 und 8, die anfänglich mit zahlreichen Bugs zu kämpfen hatten. Bei iOS 8 gibt es noch immer viele ungelöste Probleme.



Anzeige
Blu-ray-Angebote

Anonymer Nutzer 22. Feb 2015

Schön,aber deine Zahlen stammen von einer Umfrage.^^ Wenn du auf Zack gewesen wehrst...

User_x 21. Feb 2015

nach der beta kommt ...beim kunden reifen (mit updates und servicepacks)... das ist aber...

JTR 20. Feb 2015

Kann ich nur zustimmen. Gerade mit dem 4S waren die letzten Firmware Updates jedes mal...


Folgen Sie uns
       


Assassin's Creed Odyssey - Test

Wir hätten nicht gedacht, dass wir erneut so gerne so viel Zeit in Ubisofts Antike verbringen.

Assassin's Creed Odyssey - Test Video aufrufen
E-Mail-Verschlüsselung: 90 Prozent des Enigmail-Codes sind von mir
E-Mail-Verschlüsselung
"90 Prozent des Enigmail-Codes sind von mir"

Der Entwickler des beliebten OpenPGP-Addons für Thunderbird, Patrick Brunschwig, hätte nichts gegen Unterstützung durch bezahlte Vollzeitentwickler. So könnte Enigmail vielleicht endlich fester Bestandteil von Thunderbird werden.
Ein Interview von Jan Weisensee

  1. SigSpoof Signaturen fälschen mit GnuPG
  2. Librem 5 Purism-Smartphone bekommt Smartcard für Verschlüsselung

Haiku Beta 1 angesehen: BeOS in modernem Gewand
Haiku Beta 1 angesehen
BeOS in modernem Gewand

Seit nunmehr über 17 Jahren arbeitet ein kleines Entwickler-Team am quelloffenen Betriebssystem Haiku, das vollständig kompatibel sein soll mit dem um die Jahrtausendwende eingestellten BeOS. Seit einigen Wochen liegt endlich eine erste Betaversion vor, die BeOS ein wenig in die Moderne verhilft.
Von Tim Schürmann


    Serverless Computing: Mehr Zeit für den Code
    Serverless Computing
    Mehr Zeit für den Code

    Weniger Verwaltungsaufwand und mehr Automatisierung: Viele Entwickler bauen auf fertige Komponenten aus der Cloud, um die eigenen Anwendungen aufzubauen. Beim Serverless Computing verschwinden die benötigten Server unter einer dicken Abstraktionsschicht, was mehr Zeit für den eigenen Code lässt.
    Von Valentin Höbel

    1. Kubernetes Cloud Discovery inventarisiert vergessene Cloud-Native-Apps
    2. T-Systems Deutsche Telekom will Cloud-Firmen kaufen
    3. Trotz hoher Gewinne Wieder Stellenabbau bei Microsoft

      •  /