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Vor Windows 11: Windows 10X macht Microsofts Smartphone zum Windows Phone

Das nie verkaufte Windows 10X ist für zwei Displays optimiert. Welches Gerät eignet sich da besser als Microsofts Dualscreen-Telefon?

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Das WOA Project bringt Windows-Betriebssysteme auf das Surface Duo. (Symbolbild) (Bild: Microsoft/Montage: Golem.de)

Schon im Juni 2022 konnte das Entwicklerteam um das WOA Project erste Fortschritte für ein Windows-Betriebssystem auf Microsofts Dual-Screen-Smartphone Surface Duo (Test g+) vorweisen. Nun scheint es eine erste stabil laufende Version zu geben. Allerdings handelt es sich hier nicht um Windows 11, sondern um dessen konzeptionellen und nie vollständig realisierten Vorgänger: Windows 10X.

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Das Betriebssystem wurde von Microsoft ursprünglich für Dual-Screen-Geräte entwickelt. Entsprechend kann dessen Interface auch am besten auf Geräten mit zwei dedizierten Bildschirmen genutzt werden. Das WOA Project nimmt wohl die im Jahr 2020 geleakte Version von Windows 10X und macht sie mit dem Surface Duo der ersten Generation kompatibel. Die entsprechenden Dateien stellt das Team auf Github zur Verfügung.

Windows 10X löscht Android

Im Repository ist auch eine Anleitung zu finden, mit der sich das OS auf dem Surface Duo installieren lässt. Dabei sollten mehrere Dinge beachtet werden. Das Windows-10X-Image benötigt etwa einen formatierten Massenspeicher, so dass das vorinstallierte Android-OS gelöscht wird. Generell sollten User etwas Erfahrung mit Kommandozeilenprogrammen mitbringen. Für die Installation werden zudem weitere Tools und Scripts benötigt, die im Github-Repository liegen.

Zwei Fenster nebeneinander sind in Windows 10X möglich. (Bild: Microsoft/Screenshot: Golem.de) [1/14]

Das Action Center hat viele Einstellungsmöglichkeiten. (Bild: Microsoft/Screenshot: Golem.de) [2/14]

Der Compose-Modus blendet eine Tastatur auf einem Bildschirm ein. (Bild: Microsoft/Screenshot: Golem.de) [3/14]

Auch zwei Browser-Tabs nebeneinander funktionieren. (Bild: Microsoft/Screenshot: Golem.de) [4/14]

Die Taskansicht erinnert an Windows 10. (Bild: Microsoft/Screenshot: Golem.de) [5/14]

Eine laufende Instanz benötigt viele Ressourcen. (Bild: Microsoft/Screenshot: Golem.de) [6/14]

Apps erreichen Nutzer über eine Tafel, ähnlich wie in Android. (Bild: Microsoft/Screenshot: Golem.de) [7/14]

Der Datei-Explorer ist sehr simpel. (Bild: Microsoft/Screenshot: Golem.de) [8/14]

Entwickler können verschiedene Gerätepositionen simulieren. (Bild: Microsoft/Screenshot: Golem.de) [9/14]

Windows 10X im Tablet-Modus (Bild: Microsoft/Screenshot: Golem.de) [10/14]

8 GByte RAM sollten es schon sein. (Bild: Microsoft/Screenshot: Golem.de) [11/14]

Ein Browserfenster über zwei Bildschirme gespannt (Bild: Microsoft/Screenshot: Golem.de) [12/14]

Wir können Fenster auch an den Ecken einrasten. (Bild: Microsoft/Screenshot: Golem.de) [13/14]

Hinter dem simplen Dateisystem steckt sichtlich Windows 10. (Bild: Microsoft/Screenshot: Golem.de) [14/14]

Ist Windows 10X erst einmal installiert, dann kann das OS in seinem bis 2020 entwickelten Status genutzt werden – einschließlich der auf zwei Displays ausgelegten Benutzeroberfläche. Die Netzwerkfunktionalität über WLAN ist bereits aktiviert. Aktuell unterstützt das OS aber noch nicht eingelegte SIM-Karten. Anrufe können entsprechend nicht im Mobilfunknetz getätigt werden. Das WOA-Project-Team und dessen größter Beteiligter Gustave Monce arbeiten aber weiter am Projekt.