Vor SpaceX-Börsengang: Musk verlangt Grok-Abos von Banken
Elon Musk soll im Vorfeld des geplanten SpaceX Börsengangs von beteiligten Banken verlangt haben, Abos für den KI-Chatassistenten Grok abzuschließen und Werbung auf dem Kurznachrichtendienst X zu schalten. Wie die New York Times unter Berufung auf anonyme Quellen berichtet(öffnet im neuen Fenster) , soll Musk diese Forderung auch an Anwaltskanzleien, Wirtschaftsprüfer und weitere Berater gerichtet haben, die an dem Börsengang beteiligt sind.
Einige Banken hätten zugestimmt, zweistellige Millionenbeträge für Grok auszugeben, und bereits mit der Integration des Chatbots in ihre IT-Systeme begonnen, hieß es weiter. Dies sei aber nicht freiwillig geschehen, sondern weil Musk darauf bestanden habe.
Laut der New York Times ist es nicht ungewöhnlich, dass sich Banken vor größeren Börsengängen mit dem jeweiligen Unternehmen und dessen CEO gutstellen. Dass Musk in der Lage sei, derartige Aufträge zu sichern, verdeutliche aber den enormen Einfluss, den er auf den Bankensektor ausübe, hieß es weiter.
Schub für SpaceXs KI-Sparte
Das Unternehmen xAI, das Grok entwickelt, wurde im Februar 2026 von SpaceX übernommen . Da die Einnahmen mit Grok hauptsächlich durch Privatkunden generiert werden, erhält die KI-Sparte von SpaceX durch die Vereinbarungen mit den Banken einen deutlichen Schub.
Der Börsengang von SpaceX könnte bis zu 50 Milliarden US-Dollar einbringen und für die beteiligten Banken Beratungsgebühren von bis zu 500 Millionen US-Dollar generieren. Bislang sollen die Bank of America, die Citigroup, Goldman Sachs, JPMorgan Chase und Morgan Stanley an dem Vorhaben beteiligt sein.
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