Abo
  • IT-Karriere:

Vor Feiertag: Mehrtägiger Streik an fünf Amazon-Standorten

An fünf von zwölf Amazon-Standorten sind wieder Arbeiter im Streik. Verdi spricht von rund 2.000 Teilnehmern, Amazon sieht wie immer keine Auswirkungen.

Artikel veröffentlicht am ,
Streik bei Amazon
Streik bei Amazon (Bild: Verdi)

Bei Amazon treten heute wieder Lagerarbeiter in den Streik. Wie die Gewerkschaft Verdi am 1. Oktober 2018 mitteilte, werde ab der heutigen Frühschicht in den Standorten Bad Hersfeld, Koblenz, Leipzig, Rheinberg und Werne die Arbeit niedergelegt. Bereits in der vergangenen Woche gab es Streiks an mehreren Standorten.

Stellenmarkt
  1. operational services GmbH & Co. KG, München
  2. Bayerische Versorgungskammer, München

In Bad Hersfeld, dem größten Amazon-Logistikzentrum hierzulande, beteiligen sich laut Verdi rund 500 Beschäftigte an dem Streik vor dem Tag der Deutschen Einheit. Insgesamt erwartet die Gewerkschaft rund 2.000 Teilnehmer.

Amazon hatte den Belegschaften Lohnerhöhungen von 2 bis maximal 2,7 Prozent geboten. "Ohne die ausdauernden Streiks der letzten Jahre würde es wahrscheinlich bis heute keinen Cent mehr Lohn bei Amazon geben. Das weiß die Belegschaft genau", sagte Verdi-Bundesvorstandsmitglied Stefanie Nutzenberger. "Wer um 4,5 Millionen US-Dollar pro Stunde reicher wird, kann seinen Beschäftigten wenigstens verlässliche Einkommen und rechtsverbindliche Lohnzuwächse bieten." Dies biete nur ein Tarifvertrag.

Amazon-Beschäftigte: seit Mai 2013 im Kampf

Die Beschäftigten kämpfen seit Mai 2013 für eine etwas höhere Bezahlung, Urlaubsgeld und tarifliches Weihnachtsgeld durch einen Tarifvertrag sowie bessere Arbeitsbedingungen. Urlaubsgeld fehle bei Amazon komplett, das Weihnachtsgeld sei deutlich niedriger als das tarifliche. Amazon verweigerte von Anfang an Gespräche mit Verdi.

Amazon-Sprecher Stephan Eichenseher sagte Golem.de: "Auch dieses Mal arbeitet die große Mehrheit der Mitarbeiter in den inzwischen 12 deutschen Logistikzentren normal und konzentriert sich darauf, Pakete pünktlich zu den Kunden zu bekommen. Die Aktionen haben keine Auswirkung auf unsere Abläufe."

Auch am Prime Day gab es Streiks, selbst bei dieser Auslastung habe sich nach Angaben aus informierten Kreisen gezeigt, dass die Kunden pünktlich beliefert werden konnten.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 4,99€
  2. (-63%) 16,99€
  3. (-55%) 4,50€
  4. 3,99€

wupme 02. Okt 2018

Das mit den 30% halte ich für ein Gerücht, es liegt doch wohl eher daran dass die...

dEEkAy 01. Okt 2018

Also ich habe gestern Abend um 23 Uhr noch ne Krawatte mit Einstecktuch bestellt...

bark 01. Okt 2018

Es gibt ein Grund warum Amazon keine Lust hat zu reden. Die bezahlen jetzt schon besser...


Folgen Sie uns
       


Golem.de probiert 5G in Berlin aus - Bericht

Wir probieren 5G in Berlin-Adlershof aus.

Golem.de probiert 5G in Berlin aus - Bericht Video aufrufen
Cyberangriffe: Attribution ist wie ein Indizienprozess
Cyberangriffe
Attribution ist wie ein Indizienprozess

Russland hat den Bundestag gehackt! China wollte die Bayer AG ausspionieren! Bei großen Hackerangriffen ist oft der Fingerzeig auf den mutmaßlichen Täter nicht weit. Knallharte Beweise dafür gibt es selten, Hinweise sind aber kaum zu vermeiden.
Von Anna Biselli

  1. Double Dragon APT41 soll für Staat und eigenen Geldbeutel hacken
  2. Internet of Things Neue Angriffe der Hackergruppe Fancy Bear
  3. IT-Security Hoodie-Klischeebilder sollen durch Wettbewerb verschwinden

Mädchen und IT: Fehler im System
Mädchen und IT
Fehler im System

Bis zu einem gewissen Alter sind Jungen und Mädchen gleichermaßen an Technik interessiert. Wenn es dann aber um die Berufswahl geht, entscheiden sich immer noch viel mehr junge Männer als Frauen für die IT. Ein wichtiger Grund dafür ist in der Schule zu suchen.
Von Valerie Lux

  1. IT an Schulen Intelligenter Stift zeichnet Handschrift von Schülern auf
  2. 5G Milliardenlücke beim Digitalpakt Schule droht
  3. Medienkompetenz Was, Ihr Kind kann nicht programmieren?

IT-Sicherheit: Auch kleine Netze brauchen eine Firewall
IT-Sicherheit
Auch kleine Netze brauchen eine Firewall

Unternehmen mit kleinem Geldbeutel verzichten häufig auf eine Firewall. Das sollten sie aber nicht tun, wenn ihnen die Sicherheit ihres Netzwerks wichtig ist.
Von Götz Güttich

  1. Anzeige Wo Daten wirklich sicher liegen
  2. Erasure Coding Das Ende von Raid kommt durch Mathematik
  3. Endpoint Security IT-Sicherheit ist ein Cocktail mit vielen Zutaten

    •  /