Vor der Nasdaq-100-Aufnahme: Neuer Schub für SpaceX
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Wenn die SpaceX-Aktie wie geplant am 7. Juli 2026 in die Nasdaq-100 aufgenommen wird, ist die Konkurrenz schon dort. Seit der Index Mitte Juni routinemäßig aktualisiert wurde, ist Rocket Lab mit dabei. Zeitgleich brachte Rocket Lab einen selbstentwickelten Aufklärungssatelliten für die US-Space-Force in eine Umlaufbahn.
Neben Rocket Lab sind vier weitere Unternehmen neu im Nasdaq-100. Das bekannteste ist der KI-Dienstleister Coreweave. Auch die anderen drei sind im Bereich KI-Datenzentren angesiedelt: Astera Labs produziert schnelle optische Switches für KI-Racks, Teradyne ist spezialisiert auf Tests von Schaltkreisen und Wafern, die niederländische Nebius Group war bereits unter einem anderen Branding in Russland bekannt.
Wildes Zocken mit Rekordumsätzen
Nach Tagen heftiger Verluste begann sich der SpaceX-Kurs langsam zu stabilisieren. Nach dem fulminanten Start, der den Kurs von 135 über die 200-US-Dollar-Marke getrieben hatte, verlor das Papier schnell an Höhe.
Angesichts des Hypes und einer wilden Zockerei mit Rekordumsätzen in Folge, war das auch zu erwarten. Die überraschende Ankündigung am vergangenen Montag, Bonds im Wert von 25 Milliarden US-Dollar aufzulegen, löste jedoch einen weiteren Abrutsch aus. Die Erlöse sollen nämlich in KI-Infrastruktur und die Weiterentwicklung des Starship fließen. Kursrutsch, wildes Zocken, Rekordumsätze, das war der Rhythmus dieser Handelswoche.
Outlook eingetrübt
Beim Börsendebüt war SpaceX direkt in einen Abschwung hineingestartet. Den hatte die Halbleitersparte ausgelöst, deren Höhenflug nach Monaten vorläufig beendet ist. Am Dienstag spielte sich ein regelrechtes Kursmassaker im Halbleitersektor ab, es gab reihenweise zweistellige Verluste.
Während die jüngsten Quartalsergebnisse überall noch durchweg gut aussehen, mehrten sich zuletzt die Anzeichen, dass sich der Outlook auf die kommenden Quartale allgemein eintrübt. Die Bestätigung dafür kam prompt.
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