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Ein neuer Schub für SpaceX

Bei Börsenberichten sollte man mit Prognosen naturgemäß vorsichtig verfahren, aber um eine kommt man im Fall SpaceX nicht herum: Wenn Elon Musks Unternehmen tatsächlich am 7. Juli in den Nasdaq-100 aufgenommen wird, bekommt die Aktie automatisch Schub.

Die sogenannten ETFs, also indexbasierte Fonds, kaufen damit quasi automatisch einen gewissen Anteil SpaceX-Aktien ein. Laut Analysten soll es sich dabei um mehr als drei Milliarden handeln. Zieht man den Durchschnittsumsatz eines Börsentags von 250 Millionen zum Vergleich heran, so gibt das eine Vorstellung davon, wie kräftig dieser Schub ausfallen kann.

Epilog

Dass gleich vier KI-zentrische Unternehmen neu im Nasdaq 100(öffnet im neuen Fenster) sind, wird den ohnehin schon KI-lastigen Index nicht stabilisieren. Angeführt von Nvidia sind die Top Ten der Indexschwergewichte allesamt Hard- und Softwarefirmen, die alle stark in KI investieren. Erst auf Rang elf folgt mit Walmart das erste sogenannte Brick-and-Mortar-Unternehmen(öffnet im neuen Fenster).

Der fünfte Newcomer im Nasdaq100 ist die niederländische Nebius Group, die Rechenzeit in ihren Datenzentren an KI-Firmen vermietet. Diese Datenzentren sind die Assets, die von dem 1997 gegründeten russischen Internetkonzern Yandex im Westen übrig sind. 2021 startete man noch als Yandex an der Nasdaq, 2022 wurde Yandex vom Handel suspendiert. 2024 verkaufte Yandex all seine Assets in Russland an ein dortiges Investorenkonsortium und kehrte als Nebius Group an die Börse zurück.

Erich Moechel(öffnet im neuen Fenster) ist langjähriger Journalist und schreibt Analysen, Hintergründe und Kommentare, weil er findet: Das Leben ist zu kurz, um nicht Klartext zu schreiben.


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