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Wehe, wenn die Marge sinkt

Nach Börsenschluss am Dienstag gab Cerebras ein sehr gutes Ergebnis für Quartal eins bekannt. Zum einen wurden die Erwartungen übertroffen, zudem gab es eine schöne Umsatzsteigerung – das allerdings bei einer stark geschrumpften operativen Marge, nämlich um gleich 38 Prozent.

Derlei hören die Börsianer gar nicht gern, denn das bedeutet ein Sinken der Profitrate. Cerebras musste die Preise für seine KI-Racks mit den Wafer-großen Chips offenbar drastisch senken. Dafür wurde das Unternehmen mit einem heftigen Absturz um 19,6 Prozent abgestraft.

Das sagt der Trend

Der Trend ist eindeutig. Die Anleger reagieren auf hohe KI-Investitionen von Konzernen wie Meta oder Oracle zunehmend allergisch. Auch SpaceX musste das zur Kenntnis nehmen, denn die Auflage der Bonds für KI-Infrastruktur war ja nichts anderes als eine Neuverschuldung um 25 Milliarden US-Dollar.

Dementsprechend ging es am Mittwoch und am Donnerstag nicht nur mit SpaceX weiter bergab. Im Hardwaresektor wiederum standen wie gewohnt die Profitraten im Fokus der Investoren. Derzeit reicht eine einzige Nachricht, um die Kurse eines ganzen Marktsegments wild in beide Richtungen zu bewegen.


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