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Vor China-Reise: Trump investierte Millionen US-Dollar in Apple

Beim China-Besuch von US-Präsident Donald Trump sind Chefs großer US-Unternehmen dabei. Mit vielen davon ist Trump geschäftlich verbunden.
/ Ingo Pakalski und dpa
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Kurz vor seiner China-Reise investierte der US-Präsident in Apple (Trump hier mit Apple-Chef Tim Cook). (Bild: Andrew Harnik/Getty Images)
Kurz vor seiner China-Reise investierte der US-Präsident in Apple (Trump hier mit Apple-Chef Tim Cook). Bild: Andrew Harnik/Getty Images

US-Präsident Donald Trump hat in den Monaten vor seiner China-Reise kräftig in Apple investiert, dessen Chef Tim Cook ihn in Peking begleitet. Bis zu 7,2 Millionen US-Dollar steckte Trump in den ersten drei Monaten des Jahres in den Konzern, wie aus Daten der US-Behörde für Regierungsethik(öffnet im neuen Fenster) hervorgeht.

Die genauen Geldbeträge lassen sich nicht ablesen, angegeben sind in der verpflichtenden Aufstellung wie üblich nur ungefähre Spannweiten. Seine Investitionen in Apple stockte Trump allerdings erheblich auf, wie aus den Daten hervorgeht.

Der größte Zukauf ist auf Anfang Februar 2026 datiert und hatte einen Wert zwischen einer Million und fünf Millionen US-Dollar. Ob die Investitionen in Aktien oder andere Finanzinstrumente flossen, wird aus den Daten nicht klar.

Auch mit Boeing und Nvidia trieb Trump Handel

Der US-Präsident wird bei seinem Staatsbesuch von einer großen Wirtschaftsdelegation begleitet. Dazu gehören neben Cook Tesla-Chef Elon Musk, Nvidia-Chef Jensen Huang sowie Boeing-Chef Kelly Ortberg. Auch mit Papieren der genannten Firmen trieb Trump in den Monaten zuvor regen Handel(öffnet im neuen Fenster), allerdings lässt sich dort keine klare Tendenz ablesen, ob Käufe oder Verkäufe überwogen.

Boeing sicherte sich in China einen Auftrag rund um Flugzeuge im Wert von mehr als 37 Milliarden US-Dollar. Auch Trump verkündete dieses Geschäft, nannte allerdings eine andere Zahl. An der Börse war derweil ein noch größerer Auftrag erwartet worden, weshalb die Boeing-Aktie deutlich verlor.

Millionenschwere Verkäufe von Meta, Amazon und Microsoft

Nvidia versucht aktuell, wieder auf dem chinesischen Markt aktiv zu werden. Das Unternehmen spielt eine führende Rolle bei Chips für künstliche Intelligenz und machte früher auch in China Milliardengeschäfte. Doch dann kamen Exportbeschränkungen der US-Regierung sowie Anweisungen Pekings, Technik eigener Hersteller wie Huawei zu kaufen.

Für Nvidia geht es bei den Beziehungen zu China um viel Geld: Dem Unternehmen entgehen nach Schätzung Huangs allein in diesem Jahr China-Erlöse von rund 50 Milliarden US-Dollar.

Bemerkenswert ist in Trumps Aufstellung auch die Menge der Transaktionen, die der wohlhabende einstige Immobilienunternehmer meldet: Allein bei den Zukäufen finden sich für die drei Monate rund 2.300 Einträge. Zumindest ein Teil der Transaktionen wurde allerdings nicht von Trump selbst, sondern von verwalteten Konten gesteuert.

Die größten Geschäfte stellten Verkäufe von Tech-Werten dar. Sowohl von Microsoft als auch von Amazon und Meta verkaufte Trump demnach am 10. Februar 2026 Einzelpapiere im Wert von bis zu 25 Millionen US-Dollar.


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