• IT-Karriere:
  • Services:

Vor Bundestagswahl: Facebook löscht Zehntausende Spammer-Konten

Beeinflussen Falschnachrichten die Bundestagswahl? Um dies zu verhindern, löscht Facebook vorsichtshalber Zehntausende Konten mit auffälligen Aktivitäten.

Artikel veröffentlicht am ,
Facebook hat Zehntausende Fake-Accounts gelöscht.
Facebook hat Zehntausende Fake-Accounts gelöscht. (Bild: Thomas Coes/AFP/Getty Images)

Facebook hat in den vergangenen Monaten nach eigenen Angaben Zehntausende gefälschter Konten identifiziert und entfernt. Das soziale Netzwerk stellte die Aktion in Zusammenhang mit der Bundestagswahl im kommenden September. Allerdings ist unklar, inwieweit mit Hilfe der gefälschten Konten tatsächlich politische Falschnachrichten verbreitet wurden, um den Ausgang der Wahl zu beeinflussen.

Stellenmarkt
  1. Forschungszentrum Jülich GmbH, Jülich
  2. sepp.med gmbh, Röttenbach

Denn die Konten wurden lediglich durch die Analyse von Aktivitätsmustern identifiziert, ohne dass die eigentlichen Inhalte betrachtet wurden. "So erkennen unsere Systeme beispielsweise, wenn identische Inhalte wiederholt gepostet werden oder eine erhöhte Zahl an Nachrichten verschickt wird", teilte Facebook mit.

Diese technischen Fortschritte "werden es uns ebenfalls erlauben, die Verbreitung nicht authentischer Inhalte zu reduzieren - darunter Spam, Falschinformationen oder andere irreführende Inhalte, wie sie häufig von Personen verbreitet werden, die gefälschte Accounts betreiben", hieß es weiter.

Das Unternehmen hatte in einem im April 2017 veröffentlichten Papier geäußert, künftig gegen Informationskampagnen in seinem Netzwerk vorgehen zu wollen. In dem 13-seitigen Papier heißt es, dass politische Informationskampagnen auf Basis "falscher Verstärkung" weniger mit Social Bots, sondern von Menschen mit nicht-authentischen Accounts betrieben werden. Mit Hilfe neuer Analysemethoden sei es jedoch möglich, auch manuell erstellte Fake-Accounts zu erkennen. Auf diese Weise habe Facebook in Frankreich vor den Präsidentschaftswahlen gegen 30.000 Fake-Accounts vorgehen können.

Facebook hatte Anfang August angekündigt, im Kampf gegen gefälschte Nachrichten stärker selbstlernende Software einzusetzen. Damit solle unter anderem ermittelt werden, welche Berichte, die auf der Plattform weiterverbreitetet werden, den mit Facebook kooperierenden Faktenprüfern vorgelegt werden sollten.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 0,99€
  2. 53,99€
  3. 4,99€
  4. 4,99€

User_x 25. Aug 2017

Bravo! Du schreibst es selbst, merkst es aber nicht? Es handelt sich um ein...


Folgen Sie uns
       


Tolino Vision 5 HD und Epos 2 im Hands On

Tolino zeigt mit Vision 5 HD und Epos 2 zwei neue Oberklasse-E-Book-Reader. Der Epos 2 kann durch ein besonders dünnes Display begeistern.

Tolino Vision 5 HD und Epos 2 im Hands On Video aufrufen
In eigener Sache: Aktiv werden für Golem.de
In eigener Sache
Aktiv werden für Golem.de

Keine Werbung, kein unerwünschtes Tracking - kein Problem! Wer Golem.de-Inhalte pur nutzen möchte, hat neben dem Abo Golem pur jetzt eine weitere Möglichkeit, Golem.de zu unterstützen.

  1. Golem Akademie Von wegen rechtsfreier Raum!
  2. In eigener Sache Wie sich Unternehmen und Behörden für ITler attraktiv machen
  3. In eigener Sache Unser Kubernetes-Workshop kommt auf Touren

Need for Speed Heat im Test: Temporausch bei Tag und Nacht
Need for Speed Heat im Test
Temporausch bei Tag und Nacht

Extrem schnelle Verfolgungsjagden, eine offene Welt und viel Abwechslung dank Tag- und Nachtmodus: Mit dem Arcade-Rennspiel Heat hat Electronic Arts das beste Need for Speed seit langem veröffentlicht. Und das sogar ohne Mikrotransaktionen!
Von Peter Steinlechner

  1. Electronic Arts Need for Speed Heat saust durch Miami

ZFS erklärt: Ein Dateisystem, alle Funktionen
ZFS erklärt
Ein Dateisystem, alle Funktionen

Um für möglichst redundante und sichere Daten zu sorgen, ist längst keine teure Hardware mehr nötig. Ein Grund dafür ist das Dateisystem ZFS. Es bietet Snapshots, sichere Checksummen, eigene Raid-Level und andere sinnvolle Funktionen - kann aber zu Anfang überfordern.
Von Oliver Nickel

  1. Dateisystem OpenZFS soll einheitliches Repository bekommen
  2. Dateisystem ZFS on Linux unterstützt native Verschlüsselung

    •  /