Von wegen Fachkräftemangel: ITler in USA und Schweiz sehen verschlechterte Job-Chancen
Zumindest in den USA und der Schweiz ist ITlern zufolge wenig von Fachkräftemangel und einem Arbeitnehmermarkt zu spüren.
Die anhaltenden Entlassungen bei Tech-Unternehmen in den USA trüben auch die Zukunftsaussichten der dortigen IT-Fachkräfte. Einer Umfrage des Vice-Magazins Motherboard unter 9.388 Softwareingenieuren seien lediglich 6 Prozent "sehr zuversichtlich", dass sie einen neuen Job mit der gleichen Vergütung finden würden, wenn sie heute ihren Job verlieren würden. Ein Drittel sei hingegen "überhaupt nicht zuversichtlich".
Fast 80 Prozent der von Motherboard Befragten gaben an, dass der Wettbewerb auf dem Arbeitsmarkt im Jahr 2023 noch stärker geworden ist. "Das Ausmaß des Wettbewerbs ist wahnsinnig", zitiert das Magazin den momentan arbeitslosen Softwareingenieur Joe Forzano. Er habe seit dem Verlust seines Jobs im März 2023 mehr als 250 Bewerbungen verschickt.
Besonders in den USA waren Angestellte in Technologieunternehmen in den vergangenen Jahren von einer anhaltenden Welle an Massenentlassungen betroffen. Allein im Jahr 2023 wurden mehr als 260.000 gestrichene Stellen gemeldet, darunter viele bei Konzernen wie Meta, Amazon, Alphabet und Microsoft. Der Stellenabbau setzt sich bislang auch im Januar 2024 fort, zuletzt wurden bei Google, Unity und Amazon Tausende Beschäftigte entlassen.
Ähnlich sieht es in der Schweiz aus. Laut Zahlen des Bundesamts für Statistik waren im Dezember des vergangenen Jahres 2.804 IT-Fachleute auf den regionalen Arbeitsvermittlungsämtern als arbeitssuchend gemeldet. Das sei ein Anstieg von 4,5 Prozent zum Vormonat und Fortsetzung eines Trends des gesamten Jahres 2023.
Gegenteilige Aussichten verkündete gerade erst der deutsche Lobbyverband Bitkom. Laut dessen Konjunkturprognose für das Jahr 2024 sehe Bitkom nicht nur ein Umsatzwachstum von 4,4 Prozent, sondern auch schätzungsweise rund 36.000 neue Arbeitsplätze in den IT- und Digitalbranche entstehen.
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Die Grammatik noch viel mehr ... Meine armen Fußnägel ;-)
Die Einstellungen und Entlassungen basieren auf Zentralbankpolitik. Demnächst wird sich...
Statistik für "Journalisten" trifft es wohl eher -_-
Ganz ehrlich... Ja natürlich. Und da scheinen meist sogar die Putzkräfte selbst nicht mal...
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