Von USA nach Europa: Google-Seekabel Grace Hopper in Großbritannien gelandet

Das Seekabel von Google verbindet die USA an zwei Stellen mit Europa.

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Grace Hopper kommt gut an.
Grace Hopper kommt gut an. (Bild: Google)

Das Google-Seekabel Grace Hopper ist an der britischen Küste gelandet. Das gab das Unternehmen am 14. September 2021 bekannt. Ort der Landung ist Crooklets Beach in Bude, einer Ortschaft an der Nordküste der Grafschaft Cornwall im Südwesten Englands.

Ein früherer Versuch, das Kabel in Bude zu landen, scheiterte im Juli an schlechten Wetterbedingungen. Ein weiterer Teil des Seekabels wurde Anfang dieses Monats im spanischen Bilbao gelandet.

Jayne Stowell, die den Bau der Seekabelprojekte von Google beaufsichtigt, sagte der BBC: "Dies wird insbesondere für Großbritannien dringend benötigt, wo die meisten Kabel in den frühen 2000er Jahren gelandet wurden, die neuesten im Jahr 2003."

Ersatz für veraltete Seekabel

Diese Seekabel hätten ihre wirtschaftliche und technologische Lebensdauer überschritten. "Dies ist ein neues massives Kabel." Der Standort Bude sei gewählt worden, weil es "ein idealer, gut geschützter Strand ist, an den viel der benötigten terrestrischen Infrastruktur angrenzt", fügte Stowell hinzu.

Das Kabel verläuft am Meeresboden von New York zum Badeort Bude und nach Bilbao. Es reicht 6.250 Kilometer von den USA nach Großbritannien und 6.300 Kilometer von den USA nach Spanien. "Nach Fertigstellung bietet das Kabel eine Kapazität von circa 340 bis 350 TBit/s", sagte eine Google-Cloud-Sprecherin im Jahr 2020.

Das Grace-Hopper-Seekabel ist mit 16 Glasfaserpaaren (32 Glasfasern) ausgestattet. Bereits Anfang des Jahres 2020 wurde ein Vertrag zum Bau des Kabels mit dem in Eatontown im US-Bundesstaat New Jersey ansässigen Seekabelanbieter Subcom unterzeichnet. Das Projekt soll voraussichtlich 2022 abgeschlossen sein. "Grace Hopper verbindet unsere anderen privaten Seekabel Curie, Dunant und Equiano", sagte Bikash Koley, Vice President bei Google Global Network, im Sommer 2020.

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