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Von Cubesats zu Disksats:
Satelliten als fliegende Scheiben

Leichte und billige Satelliten , die auch zu Mond und Mars fliegen können: Aerospace Corp hat den neuen Standardformfaktor Disksats entwickelt.
/ Frank Wunderlich-Pfeiffer
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Scheibenförmige Satelliten sollen den Aufbau kostengünstiger Konstellationen mit kleinen Raketen möglich machen. (Bild: Aerospace Corp.)
Scheibenförmige Satelliten sollen den Aufbau kostengünstiger Konstellationen mit kleinen Raketen möglich machen. Bild: Aerospace Corp.

Scheibenförmige Satelliten mit einem Meter Durchmesser, 2,5 cm Dicke und bis zu 10 kg Masse sollen der nächste Kleinsatellitenstandard werden, wenn es nach dem gemeinnützigen Unternehmen Aerospace Corporation(öffnet im neuen Fenster) geht, das als Satellitenhersteller bereits viel Erfahrung mit Cubesats gesammelt hat. Die neuen sogenannten Disksats sollen bei ähnlich niedrigen Kosten wie Cubesats deutlich mehr Volumen und elektrische Leistung bieten.

Der 1999 erstmals vorgestellte Cubesat-Standard löste eine kleine Revolution in der Satellitenbranche aus. Sie begannen als kleine würfelförmige Satelliten mit 10 cm Kantenlänge und bis zu 1,33 kg Gewicht, um Technologien zu testen und auch Studentengruppen von Universitäten den Einstieg in den Satellitenbau zu ermöglichen. Aber dieses Format erwies sich als zu klein und wurde erweitert zu 3U-, 6U- und 12U-Satelliten, mit einer Größe von drei bis zwölf einfachen Cubesats. Über 1.600 Cubesats wurden schon gestartet.

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