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Vom Klick zur Intention:
Das Ende der App?

Intent-basierte KI-Systeme verändern die gesamte Softwarearchitektur. Auch die Rolle von Apps wird sich grundlegend wandeln.
/ Otto Geißler
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Mit Intent-basierten Interfaces verschwimmen die Grenzen zwischen derzeit noch deutlich voneinander abgegrenzten Apps. (Bild: LoboStudioHamburg/Pixabay)
Mit Intent-basierten Interfaces verschwimmen die Grenzen zwischen derzeit noch deutlich voneinander abgegrenzten Apps. Bild: LoboStudioHamburg/Pixabay

Seit Jahrzehnten folgt die Nutzung digitaler Systeme einem vertrauten Muster. Nutzer öffnen Programme, wählen Funktionen, navigieren durch Menüs und lösen Aufgaben innerhalb klar definierter Softwaregrenzen. Ob Desktop-Anwendung, Browser oder Smartphone-App – das Paradigma blieb im Kern unverändert. Menschen passen sich der Logik von Software an.

Doch mit dem rasanten Fortschritt großer Sprachmodelle, multimodaler Systeme und agentenbasierter KI zeichnet sich ein fundamentaler Wandel ab. Die zentrale Frage lautet nicht länger, welche Anwendung geöffnet werden muss, sondern was der Nutzer eigentlich erreichen möchte. Das hat erhebliche Auswirkungen auf die Schnittstellenprogrammierung und Sicherheitsmechanismen. Wir erklären, welche – und auch, weshalb bei diesen Intent-basierten Interfaces die Nachvollziehbarkeit so wichtig ist.

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