Vom Klick zur Intention: Das Ende der App?
Seit Jahrzehnten folgt die Nutzung digitaler Systeme einem vertrauten Muster. Nutzer öffnen Programme, wählen Funktionen, navigieren durch Menüs und lösen Aufgaben innerhalb klar definierter Softwaregrenzen. Ob Desktop-Anwendung, Browser oder Smartphone-App – das Paradigma blieb im Kern unverändert. Menschen passen sich der Logik von Software an.
Doch mit dem rasanten Fortschritt großer Sprachmodelle, multimodaler Systeme und agentenbasierter KI zeichnet sich ein fundamentaler Wandel ab. Die zentrale Frage lautet nicht länger, welche Anwendung geöffnet werden muss, sondern was der Nutzer eigentlich erreichen möchte. Das hat erhebliche Auswirkungen auf die Schnittstellenprogrammierung und Sicherheitsmechanismen. Wir erklären, welche – und auch, weshalb bei diesen Intent-basierten Interfaces die Nachvollziehbarkeit so wichtig ist.