Vom Freelancer zum Unternehmer: 100.000 Euro weg, jede Menge Stress - und ein Happy End
Eigentlich hatte ich allen Grund zu bleiben. Ich bin studierter Informatiker, habe als Anwendungsentwickler angefangen und war mit meinem Job zufrieden – ein ganz normaler Techie eben. Trotzdem ließ mich ein Wunsch nicht los: mich weiterzuentwickeln, mehr Freiheit, mehr Wirkung. Er kam nicht aus einer Notlage, sondern aus echtem Antrieb. Ich habe ihn offen angesprochen und genau deshalb blieb das Verhältnis zu meinem Arbeitgeber gut – so gut, dass ich ihn später als meinen allerersten Kunden mitnehmen konnte. So wurde ich Freelancer.
Darin war ich auch von Anfang an gut. Nur: Der Sprung zum Unternehmer gelang mir nicht. Dabei war mein eigentlicher Engpass nie das Technische – den Stack beherrschte ich. Was mir fehlte, war ein Verständnis dafür, wie Business funktioniert. Ich dachte, verkaufte und arbeitete weiter wie ein Informatiker. Ich scheiterte nicht am Können, sondern an den alten Gewohnheiten. In diesem ungeschönten Erfahrungsbericht beschreibe ich, welche Fehler ich gemacht habe und wie es mir am Ende doch gelungen ist, das Business zu durchschauen und vom gut bezahlten, aber gestressten Einzelkämpfer zum Unternehmer mit mehreren Mitarbeitern zu werden.