Abo
  • IT-Karriere:

Volumendisplay: US-Forscher lassen Projektion schweben wie in Star Wars

Die Haltung stimmt, aber die Figur trägt einen Laborkittel: US-Forscher können Bilder im Raum schweben lassen. Vorbild für das volumetrische Display war Prinzessin Leias Botschaft im ersten Star-Wars-Film.

Artikel veröffentlicht am ,
Projektion eines Schmetterlings im freien Raum: 3D-Drucken mit Licht
Projektion eines Schmetterlings im freien Raum: 3D-Drucken mit Licht (Bild: Nate Edwards/BYU)

Dieser Hilferuf ist unvergessen: Auf einem kleinen Tischchen flimmert eine Projektion von Prinzessin Leia und bittet Obi-Wan Kenobi um Hilfe im Kampf gegen das Imperium. Forscher der Brigham Young University (BYU) in Provo im US-Bundesstaat Utah haben ein Verfahren entwickelt, um solche Projektionen mitten im Raum schweben zu lassen.

Stellenmarkt
  1. Schaltbau GmbH, München
  2. BWI GmbH, Bonn, Meckenheim

Das Problem bei solchen volumetrischen Displays ist, dass sie ein Medium benötigen, auf das die Bildpunkte projiziert werden. Sie werden als Voxel bezeichnet, zusammengesetzt aus Volumetric und Pixel, also die 3D-Variante eines Pixels.

Die Voxel sind winzige Zellulose-Partikel

Die Voxel, die die Forscher um Daniel Smalley einsetzen, sind etwa zehn Mikrometer große Partikel aus Zellulose. Die Teilchen werden von mehreren, fast unsichtbaren Lasern gleichmäßig erwärmt. Das ermöglicht es, die Zellulose in der Luft zu bewegen. Eine weitere Gruppe von Lasern, die sichtbares Licht in Rot, Grün und Blau emittieren, beleuchten die Voxel dabei. Da das menschliche Auge nur relativ wenige Bilder pro Sekunde unterscheiden kann, erscheint ihm die Bahn des Voxels, wenn dieses schnell genug bewegt wird, als eine durchgehende Linie, die frei im Raum schwebt.

"Einfach ausgedrückt nutzen wir einen Laserstrahl, um ein Teilchen einzufangen. Dann steuern wir den Laserstrahl, um die Teilchen zu bewegen und ein Bild zu erzeugen", sagt Erich Nygaard. Er ist einer der Autoren des Aufsatzes, der in der Fachzeitschrift Nature erschienen ist.

Smalley wollte Prinzessin Leia schweben lassen

Ziel sei es gewesen, eine Projektion zu erzeugen, die frei im Raum schwebt, sagt Smalley, der die Arbeitsgruppe leitet. Als Vorbild nennt er etwa den Tisch im Film Avatar, vor allem aber die Projektion von Prinzessin Leia im ersten Star-Wars-Film. Das sei kein holografisches Display, betont er: Ein Hologramm sei eine zweidimensionale Projektion, die dreidimensional erscheint. Eine volumetrische Projektion hingegen sei wirklich dreidimensional. Der Betrachter könne um sie herumgehen. "Dieses Display ist wie ein 3D-Drucker für Licht."

Noch sind die volumetrischen Projektionen relativ klein: Sie haben eine Auflösung von 1.600 dpi. Die Forscher haben schon Prismen, Ringe und einen Schmetterling im Raum schweben lassen. Sie haben auch schon die Szene nachgestellt, die als Vorbild diente: eine Person in einer Pose wie Prinzessin Leia, die aber in einen Laborkittel gewandet ist.



Anzeige
Top-Angebote
  1. 39€
  2. 26€ (ohne Prime oder unter 29€ zzgl. Versand) - Bestpreis!
  3. 259€ + Versand oder kostenlose Marktabholung (Bestpreis!)
  4. (aktuell u. a. Edifier R1700BT für 114,90€ + Versand)

melaw 02. Feb 2018

Sieht ganz fancy aus in dem Video, aber das ist auch absichtlich so gefilmt. Live in echt...

plutoniumsulfat 27. Jan 2018

Oder hier: https://image.jimcdn.com/app/cms/image/transf/none/path/s13744770e21620da...

Dakkaron 27. Jan 2018

DPI ist kein Maß für Größe.

Anonymer Nutzer 27. Jan 2018

Aus irgend nem Grund kommen die mir verkleidet vor.


Folgen Sie uns
       


AMD Ryzen 9 3900X und Ryzen 7 3700X - Test

Wir testen den Ryzen 9 3900X mit zwölf Kernen und den Ryzen 7 3700X mit acht Kernen. Beide passen in den Sockel AM4, nutzen DDR4-3200-Speicher und basieren auf der Zen-2-Architektur mit 7-nm-Fertigung.

AMD Ryzen 9 3900X und Ryzen 7 3700X - Test Video aufrufen
Endpoint Security: IT-Sicherheit ist ein Cocktail mit vielen Zutaten
Endpoint Security
IT-Sicherheit ist ein Cocktail mit vielen Zutaten

Tausende Geräte in hundert verschiedenen Modellen mit Dutzenden unterschiedlichen Betriebssystemen. Das ist in großen Unternehmen Alltag und stellt alle, die für die IT-Sicherheit zuständig sind, vor Herausforderungen.
Von Anna Biselli

  1. Datendiebstahl Kundendaten zahlreicher deutscher Firmen offen im Netz
  2. Metro & Dish Tisch-Reservierung auf Google übernehmen
  3. Identitätsdiebstahl SIM-Dieb kommt zehn Jahre in Haft

Radeon RX 5700 (XT) im Test: AMDs günstige Navi-Karten sind auch super
Radeon RX 5700 (XT) im Test
AMDs günstige Navi-Karten sind auch super

Die Radeon RX 5700 (XT) liefern nach einer Preissenkung vor dem Launch eine gute Leistung ab: Wer auf Hardware-Raytracing verzichten kann, erhält zwei empfehlenswerte Navi-Grafikkarten. Bei der Energie-Effizienz hapert es aber trotz moderner 7-nm-Technik immer noch etwas.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Navi 14 Radeon RX 5600 (XT) könnte 1.536 Shader haben
  2. Radeon RX 5700 (XT) AMD senkt Navi-Preise noch vor Launch
  3. AMD Freier Navi-Treiber in Mesa eingepflegt

Transport Fever 2 angespielt: Wachstum ist doch nicht alles
Transport Fever 2 angespielt
Wachstum ist doch nicht alles

Wesentlich mehr Umfang, bessere Übersicht dank neuer Benutzerführung und eine Kampagne mit 18 Missionen: Das Schweizer Entwicklerstudio Urban Games hat Golem.de das Aufbauspiel Transport Fever 2 vorgestellt - bei einer Bahnfahrt.
Von Achim Fehrenbach

  1. Mordhau angespielt Die mit dem Schwertknauf zuschlagen
  2. Bus Simulator angespielt Zwischen Bodenschwelle und Haltestelle
  3. Bright Memory angespielt Brachialer PC-Shooter aus China

    •  /