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Perspecta stellt CT-Bilder dar

Gedacht war das Perspecta Spatial 3D System für medizinische Anwendungen: Das System stellte das Bild eines Computertomographen dar. So sollte ein Arzt etwa den genauen Ort eines Tumors im Körper bestimmen können. Großen Erfolg hatte die Ausgründung des Massachusetts Institute of Technology mit dem Produkt nicht: Actuality Systems wurde 2009 von dem US-Unternehmen Optics for Hire übernommen. Optics for Hire hat das Patent für das volumetrische Display verkauft.

  • Das Prinzip eines volumetrischen Displays: Es stellt ein 3D-Bild dar, um das die Nutzer herumgehen können. (Grafik: Angelika Stalinski/Soscho)
  • 3D-Bild eines Schädels, dargestellt vom aktuellen Modell des Bollographen (Soscho/Screenshot: Golem.de)
  • Nicht nur schauen, sondern auch fühlen: Ultrahaptics ermöglicht, virtuelle Objekte anzufassen. (Bild: Bristol Interaction and Graphics Group/University of Bristol)
  • Auto durchbricht Mauer -  aber die ist nur aus Nebel, auf den ein Bild projiziert wird. (Bild: Leia Display System)
  • Sensoren nehmen die Bewegungen eines Nutzers auf - das holographische Display wird zum Touchscreen. (Bild: Leia Display System)
  • Leia kann 3D-Bilder so darstellen wie ein herkömmlicher Bildschirm. Das Unternehmen arbeitet an 3D. (Bild: Leia Display System)
  • Auch andere Interaktionen sind möglich: mit einem virtuellen Schmetterling zu spielen etwa... (Bild: Leia Display System)
  • ... oder sich Flügel wachsen zu lassen. (Bild: Leia Display System)
  • Aerial Burton kommt ohne Projektionsfläche aus: Ein Laser bringt Moleküle zum Leuchten. (Bild: Aerial Burton)
3D-Bild eines Schädels, dargestellt vom aktuellen Modell des Bollographen (Soscho/Screenshot: Golem.de)
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Ein anderes Verfahren setzt das Unternehmen Soscho aus Weilheim in Oberbayern ein: Bei seinem volumetrischen Display mit der Bezeichnung Bollograph rotiert die Mattscheibe nicht, sondern bewegt sich auf und ab. Sie hebt und senkt sich mehrere hundert Mal in der Minute. Darauf werden dann Lichtpunkte projiziert, wodurch sich für das Auge ein 3D-Bild ergibt.

Der Bollograph wird besser

Erstmals präsentierten die Bayern ihren Bollographen 2008 auf der Cebit Hannover. Der Prototyp hatte eine Auflösung von 1,2 Megavoxeln. Im vergangenen Jahr stellte Soscho auf der Konferenz GO-3D 2013 in Rostock den Nachfolger vor: Dieser Bollograph hat mit 18,1 Megavoxeln eine deutlich höhere Auflösung.

Bei Volumen bewegt sich hingegen nicht die Scheibe, sondern die Lichtpunkte bewegen sich: Das volumetrische Display besteht aus mehreren übereinanderstehenden Armen, auf denen Leuchtdioden (LED) angebracht sind. Die Arme rotieren und wenn die LEDs aufleuchten, entsteht ein dreidimensionales Bild. Wie die rotierende oder sich auf und ab bewegende Mattscheibe macht sich auch Volumen die Trägheit des menschlichen Auges zunutze.

Volumen stellt sieben Farben dar

Die LEDs sind farbig - Volumen kann also Bilder in sieben Farben mit einer Auflösung von einem Megavoxel darstellen. Der Vorgänger Visio war einfarbig und hatte eine Auflösung von 32.000 Voxeln. Für Visio wurden die beiden Entwickler Maximilian Mali und Sebastian Haushofer vom österreichischen Technikportal Futurezone im vergangenen Jahr ausgezeichnet. Visio und Volumen sind beides Projekte einer Wiener Oberschule.

Allerdings wäre es praktisch, wenn sich ein virtuelles 3D-Objekt nicht nur betrachten, sondern auch anfassen ließe.

 Volumendisplay: Forscher lassen 3D-Bilder im Raum schwebenEin unsichtbares Display zum Anfassen 
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SelfEsteem 22. Jan 2015

Waehrend du in die rotierende Scheibe langst, solltest du "ihn" lieber nicht in der Hand...

suicicoo 04. Dez 2014

https://what-if.xkcd.com/4/

Arkatrex 03. Dez 2014

Google Glass geht aber auf jeden Fall schon mal in die richtige Richtung, auch wenn die...

Adabi 03. Dez 2014

Bei den aktuellen Zuständen wie lange man auf einen Termin oder eine Untersuchung warten...

wp (Golem.de) 03. Dez 2014

Die Einheit stimmte, die Größe nicht. Danke für den Hinweis - ist korrigiert. wp (Golem.de)


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