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5G bringt nicht unbedingt Besserung

Erst vor kurzer Zeit hat die Telekom einen zusätzlichen Tarif eingeführt, der unbeschränktes Highspeed-Datenvolumen zu einem für Privatkunden noch bezahlbaren Preis enthält. Die Magenta-Mobil-XL-Flatrate kostet ohne ein Smartphone etwa 80 Euro monatlich. Zuvor mussten Kunden knapp 200 Euro im Monat für einen Magenta-Premium-XXL-Vertrag zahlen. Im Mai 2018 hat auch Vodafone mit dem Red-XL-Tarif eine 4G-Flatrate bereitgestellt.

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Allerdings ist ein Betrag von 80 Euro monatlich für die meisten Nutzer zu hoch. Aus den Geschäftsbedingungen des Angebots der Telekom geht zudem hervor, dass es sich auch hierbei nicht um einen vollwertigen Tarif ohne Drosselung handelt. Sofern eine Mobilfunkzelle ansonsten überlastet würde, können Videostreaming-Inhalte wie bei Stream On komprimiert und die Bandbreite auf 1,7 MBit/s beschränkt werden. Die Wiedergabe von Videos in HD-Qualität ist somit nicht mehr möglich.

Eher keine plötzliche Revolution der Tarifsysteme durch neue Funktechnologien

Viele Nutzer assoziieren mit einem 5G-Mobilfunknetz nicht nur die schnelle Verbindung an sich, sondern häufig beworbene Anwendungsszenarien wie zum Beispiel die vernetzte Industrie und selbstfahrende Autos. Tatsächlich wird das Internet der Dinge (IoT) in diesem Zusammenhang an Bedeutung gewinnen. Gerade deshalb sind uneingeschränkte mobile Internetanschlüsse erforderlich, um eine problemlose Kommunikation zwischen den Geräten gewährleisten zu können.

Wer IoT-Geräte ständig mit dem Internet verbinden will, hatte es bisher nicht einfach und musste sich auf erhebliche Zusatzkosten einstellen. Denn die meisten Anbieter verlangen für eine zusätzliche SIM-Karte monatliche Gebühren. Alternativ können gesonderte Datentarife gebucht werden, die ebenfalls mit entsprechenden Zusatzkosten verbunden sind. Dabei benötigen viele IoT-Geräte recht wenig Datenvolumen, so dass die entsprechenden Tarife oftmals überdimensioniert sind.

Einen für den Kunden angenehmeren Ansatz bietet Telefónica mit den neuen O2-Free-Tarifen an. In den Tarifen sind bis zu zehn SIM-Karten enthalten. Neben der Hauptkarte gibt es zwei Multi-SIM-Karten, die für Telefonie, SMS und Datennutzung verwendet werden können. Zudem werden sieben SIM-Karten nur für die Datennutzung angeboten, um etwa IoT-Geräte mit mobilem Internet zu versorgen.

Ob sich die Situation im weiteren Entwicklungsverlauf der kommenden 5G-Mobilfunkgeneration verbessern wird, ist derzeit noch nicht bekannt. Die Provider betonen, dass es noch zu früh sei, um Details zu entsprechenden Tarifen zu veröffentlichen. Trotzdem ist es aufgrund der aktuellen Entwicklungen und der niedrigeren Infrastrukturkosten wahrscheinlich, dass zusammen mit den zukünftigen Netzen und ab einem späteren Zeitpunkt auch echte ungedrosselte Flatrates zu einem günstigeren Preis angeboten werden können. Eine plötzliche Revolution der Tarifsysteme durch neue Funktechnologien ist hingegen nicht zu erwarten.

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Kaapersven 03. Mär 2020

Was man dadurch für Kosten spart

Shoopi 07. Aug 2018

Ich glaube du hast das nicht verstanden. 80¤ im Monat halte ich für puren Luxus und die...

DerSchwarzseher 07. Aug 2018

echt? Nich gewusst. Muss ich mir mal anschauen. Danke für den Hinweis.

Shoopi 07. Aug 2018

Die Frage ist eher, warum ist mobiles Streaming ausgerechnet Benchmark? Verstehe das...

PiranhA 07. Aug 2018

Gerade bei YouTube ist der Player ja nicht so blöd und lädt ohne WLAN das ganze Video...


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