Abo
  • Services:
Anzeige
Das Android-Spiel Voltair ist eine gelungene Technikdemonstration.
Das Android-Spiel Voltair ist eine gelungene Technikdemonstration. (Bild: Google)

Voltair: Googles Qt-5-Spiel für Android

Das Android-Spiel Voltair ist eine gelungene Technikdemonstration.
Das Android-Spiel Voltair ist eine gelungene Technikdemonstration. (Bild: Google)

Mit Voltair hat Google ein kleines Android-Spiel veröffentlicht, das Qt 5 und QML verwendet. Qt-Hauptsponsor Digia zeigt sich entsprechend erfreut, dass nun auch Google den Android-Port des Frameworks nutzt.

Anzeige

Ein kleiner kugelförmiger Roboter mit Comicaugen landet auf einem fremden Planeten und rast über diese Welt. Das zugegeben sehr einfache Spielkonzept von Googles Voltair ist aber eigentlich nur Nebensache. Denn das Android-Spiel ist Open Source und in C++ mit Qt 5 und QML geschrieben, was die Möglichkeiten des Frameworks unter Android aufzeigt.

Eigenen Aussagen zufolge dient Voltair aber lediglich als Beispiel für eine C++-Anwendung für Android und Android TV sowie als Demonstration für die Physik-Bibliothek Liquid Fun, die ebenfalls von Google stammt. Die Verwendung von Qt zur Erstellung von Spielen soll damit aber nicht aktiv beworben werden.

Viele kleine Eigenentwicklungen

Die Entwickler von Voltair haben sich für das Qt-Framework entschieden, weil Qt Quick mit QML einen 2D-Scenegraph mit dazugehörigem Renderer enthält, und das Team die Engine nicht von Grund auf neu schreiben wollte. Darüber hinaus erlaube es Qt, schnell Skripte und Prototypen zu erstellen und einfach UI-Elemente zu programmieren. Der Code lasse sich auch auf Desktop-Systemen testen. Das gesamte Spiel ist als Hierarchie von QML-Items umgesetzt.

Für die Spielszenen, die Umgebung und den Hauptcharakter verwendet das Spiel einen eigenen einfachen 2D-OpenGL-Renderer. Der Qt-Quick-eigene Renderer selbst wird in Voltair nur für die Benutzeroberfläche verwendet. Darüber hinaus ist die Logik klar von den eigentlichen Spielinhalten getrennt, so dass eine kleine eigene Game-Engine entstanden ist, der im Vergleich zu kompletten Spieleengines allerdings viele Funktionen fehlen.

Die Liste der Hindernisse, auf die das Team beim Erstellen von Voltair stieß, ist vergleichsweise lang. Dank der beschriebenen und umgesetzten Lösungen könnten Teile des Codes auch in Qt übernommen werden. In einem Blogeintrag zeigt sich der derzeitige Hauptsponsor und Markeninhaber von Qt, Digia, dennoch sehr erfreut über die zuvorkommende Beschreibung des Frameworks. Seit Ende vergangenen Jahres unterstützt Qt offiziell auch Android.

Voltair ist unter Mac OS X, Ubuntu und Android sowie auf dem "Nexus 5, Nexus 7, Moto X von Motorola, Android TV und einigen Samsung-Geräten" getestet worden. Der Quellcode steht unter der Apache-Lizenz zum Download über Github bereit. Das Spiel ist auch über den Play Store verfügbar.


eye home zur Startseite
yeti 22. Jul 2014

Momentan heisst es ja auf http://qt-project.org/qt5/qt52 Qt Webkit is not supported on...

raphaelo00 22. Jul 2014

'tiefgeladen' :)

pythoneer 22. Jul 2014

Ja, es kann kein Qt und kein QML ...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Radeberger Gruppe KG, Frankfurt am Main
  2. LogPay Financial Services GmbH, Eschborn
  3. IT Services mpsna GmbH, Herten
  4. Bosch Software Innovations GmbH, Berlin


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. ab 799,90€
  2. 18,99€ statt 39,99€

Folgen Sie uns
       


  1. Konkurrenz

    Unitymedia gegen Bürgerprämie für Glasfaser

  2. Arduino MKR GSM und WAN

    Mikrocontroller-Boards überbrücken weite Funkstrecken

  3. Fahrdienst

    London stoppt Uber, Protest wächst

  4. Facebook

    Mark Zuckerberg lenkt im Streit mit Investoren ein

  5. Merged-Reality-Headset

    Intel stellt Project Alloy ein

  6. Teardown

    Glasrückseite des iPhone 8 kann zum Problem werden

  7. E-Mail

    Adobe veröffentlicht versehentlich privaten PGP-Key im Blog

  8. Die Woche im Video

    Schwachstellen, wohin man schaut

  9. UAV

    Matternet startet Drohnenlieferdienst in der Schweiz

  10. Joint Venture

    Microsoft und Facebook verlegen Seekabel mit 160 Terabit/s



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Galaxy Note 8 im Test: Samsungs teure Dual-Kamera-Premiere
Galaxy Note 8 im Test
Samsungs teure Dual-Kamera-Premiere
  1. Galaxy S8 und Note 8 Bixby-Button lässt sich teilweise deaktivieren
  2. Videos Youtube bringt HDR auf Smartphones
  3. Galaxy Note 8 im Hands on Auch das Galaxy Note sieht jetzt doppelt - für 1.000 Euro

Zukunft des Autos: "Unsere Elektrofahrzeuge sollen typische Porsche sein"
Zukunft des Autos
"Unsere Elektrofahrzeuge sollen typische Porsche sein"
  1. Concept EQA Mercedes elektrifiziert die Kompaktklasse
  2. GLC F-Cell Mercedes stellt SUV mit Brennstoffzelle und Akku vor
  3. ID Crozz VW stellt elektrisches Crossover vor

Inspiron 5675 im Test: Dells Ryzen-Gaming-PC reicht mindestens bis 2020
Inspiron 5675 im Test
Dells Ryzen-Gaming-PC reicht mindestens bis 2020
  1. Android 8.0 im Test Fertig oder nicht fertig, das ist hier die Frage
  2. Logitech Powerplay im Test Die niemals leere Funk-Maus
  3. Polar vs. Fitbit Duell der Schlafexperten

  1. Re: dass zusätzlich zwei Kabel verlegt werden

    asa (Golem.de) | 12:27

  2. Re: Es ist erstaunlich, dass...

    nolonar | 12:27

  3. Re: und die anderen 9?

    ArcherV | 12:26

  4. Re: Back to the roots

    Basstler | 12:22

  5. Endlich Reißleine ziehen.

    superdachs | 12:19


  1. 12:03

  2. 10:56

  3. 15:37

  4. 15:08

  5. 14:28

  6. 13:28

  7. 11:03

  8. 09:03


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel