Volodrone: Volocopter entwickelt Lastdrohne

Da können Amazon und Google nicht mithalten: Das baden-württembergische Unternehmen Volocopter hat eine Lieferdrohne entwickelt, die 200 kg schwere Lasten transportieren kann. Das Design ist dem Lufttaxi entlehnt.

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Lastdrohne Volodrone: Das Kerngeschäft bliebt die Taxidrohne.
Lastdrohne Volodrone: Das Kerngeschäft bliebt die Taxidrohne. (Bild: Volocopter)

Das große Lufttaxi fliegt schon. Als Nächstes plant Volocopter den Einstieg in das Geschäft mit Lieferdrohnen. Dafür hat das Bruchsaler Unternehmen eine verkleinerte Version seiner Taxidrohne für Lastentransporte vorgestellt.

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Volocopter hat die Volodrone nach dem Konzept konstruiert, das sich schon bei Volocity und dessen Vorgängern bewährt hat: Als Antrieb dient ein 9,2 m großer Rotorkranz mit elektrisch betriebenen 18 Rotoren, die von Lithium-Ionen-Akkus mit Strom versorgt werden. Zur Sicherheit sind die Rotoren in mehrere Antriebsstränge aufgeteilt, so dass die Drohne auch noch sicher landen kann, wenn ein Teil des Antriebs ausfallen sollte.

Die Volodrone kann eine Ladung von maximal 200 kg tragen und kommt damit etwa 40 km weit. Dabei kann sie ferngesteuert werden. Sie kann aber auch automatisiert eine vorgegebene Route abfliegen.

Volocopter sieht eine Reihe von Einsatzmöglichkeiten für das unbemannte Fluggerät: Es soll beispielsweise größere Pakete oder Kisten transportieren, etwa Material an schwer zugängliche Baustellen. In der Landwirtschaft könnte die Drohne zum Spritzen eingesetzt werden - eine Aufgabe, die heute oft von Helikoptern erledigt wird. Ein standardisiertes Halterungssystem, das auch in der Luftfahrt und der Logistik genutzt wird, ermöglicht es, die Drohne mit unterschiedlichen Lasten zu beladen.

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Im Oktober ist die Volodrone erstmals in Oberpfaffenhofen bei München aufgestiegen. Dort ist das Team, das die Drohne entwickelt, auch ansässig. "Unsere Volodrone ist als universelle Lastendrohne angelegt, die für den jeweiligen Zweck passgenau adaptiert werden kann. Wir bleiben damit am Puls der Marktanforderungen", sagt Chefingenieur Christophe Hommet.

Der Fokus von Volocopter liegt allerdings nicht auf dem Gütertransport. "Unser Kerngeschäft bleibt die Urban Air Mobility mit dem Flugtaxi für Passagiere", betont Volocopter-Chef Florian Reuter. "Nichtsdestotrotz kann die technische Plattform des Volocopters Mehrwert in weiteren Anwendungen bieten. Mit der Volodrone können Christophe und sein Team die Vorzüge der Volocopter-Technologie in weitere Industrien übersetzen."

Volocopter rechnet damit, dass die Volodrone in rund fünf Jahren serienreif ist und auf den Markt kommt.

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