Volocopter: Air-Taxi-Stationen sollen tausende Passagiere abfertigen

Volocopter plant den Bau von Voloports für kleine Elektrosenkrechtstarter. Diese innerstädtischen Flughäfen sollen für die Passagierlogistik, die Wartung und den schnellen Austausch sowie die Ladung der Akkus zuständig sein. Dafür wäre ein Umbau der Städte notwendig.

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Volocopter-Landeplatz auf einem Dach
Volocopter-Landeplatz auf einem Dach (Bild: Volocopter)

Das deutsche Unternehmen Volocopter, das senkrecht startende Flugautos mit Elektroantrieb entwickelt, plant Air-Taxi-Stationen für 10.000 Passagiere pro Tag. Die sogenannten Voloports sollen auf Hausdächern installiert werden und laut Unternehmen bis zu 1.000 Passagiere stündlich abfertigen, die dort ihr persönliches Lufttaxi besteigen oder verlassen. Die Stationen beinhalten nicht nur die Passagierlogistik, sondern auch austauschbare Akkupacks und Aufzüge. So soll sichergestellt werden, dass die Kurzstreckenflugzeuge stets voll aufgeladen und einsatzbereit sind.

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Nach der Landung sollen die Elektrosenkrechtstarter über ein Förderband zu einem Indoor-Hangar transportiert werden, wo die Passagiere aussteigen können und die Akkus von Robotern gegen aufgeladene ausgetauscht werden. Anschließend werden die Flugzeuge per Aufzug in eine Art Parkhaus auf der unteren Etage gebracht, wo Wartungsarbeiten durchgeführt werden können, bevor die Fahrzeuge für den weiteren Personentransport eingesetzt werden.

Der Volocopter 2X des Unternehmens erinnert an einen Hubschrauber ohne Heckrotor. Angetrieben wird das Fluggerät von 18 Rotoren, die auf einem Gestell über der Kanzel angeordnet sind. Der Antrieb ist in neun unabhängige Antriebsstränge aufgeteilt, jeweils mit Akku, Elektronik und zwei Rotoren, damit der Volocopter beim Ausfall eines Akkus nicht abstürzt.

Die einzeln ansteuerbaren Rotoren haben feststehende Blätter, deren Anstellwinkel nicht verändert werden kann. Das Fluggerät wiegt mit Akkus 290 kg und kann zwei Passagiere mit einem Gesamtgewicht von 160 kg transportieren. Es kann 100 km/h schnell fliegen und bis zu 2.000 Meter hoch aufsteigen. Bei einer Geschwindigkeit von 50 km/h beträgt die maximale Flugzeit 27 Minuten.

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Das in Bruchsal ansässige Unternehmen Volocopter fliegt bereits mit einer pilotierten Version des Volocopters. Geplant ist aber eine autonome Version. Volocopter tritt mit seinem Lufttaxi gegen eine Reihe von Konkurrenten an, die bereits solche Fluggeräte gebaut haben, darunter das deutsche Unternehmen Lilium, der europäische Luftfahrtkonzern Airbus und das chinesische Unternehmen Ehang.

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watwerbisdudenn 18. Apr 2018

Eben. Soll das ein Witz sein? Was ist denn Helikopterverkehr in Metropolen? Rettungs...

MCCornholio 18. Apr 2018

Da würde ich nicht drauf wetten. Ultraleichtflugzeuge sind ebenfalls nicht mehrfach...

MCCornholio 18. Apr 2018

Glaube die Version mit Mensch am Hebel ist nicht das was im Luft Taxi Verkehr eingesetzt...

Lehmroboter 18. Apr 2018

Laut einem TV-Beitrag liegen die Heli-Transferkosten Nizza->Monaco bei 80,- p.P. in der...



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