Volocopter: ADAC will Multicopter in der Luftrettung einsetzen

Die ADAC Luftrettung hat sich zwei der ersten Lufttaxis von Volocopter gesichert.

Artikel veröffentlicht am ,
Flugtaxi Volocity im ADAC-Look: 26.000 Notfalleinsätze am Computer simuliert
Flugtaxi Volocity im ADAC-Look: 26.000 Notfalleinsätze am Computer simuliert (Bild: ADAC)

Die ersten beiden Volocopter bekommt die Luftrettung: Der Allgemeine Deutsche Automobilclub (ADAC) hat bei dem Bruchsaler Unternehmen zwei Multicopter bestellt. Diese soll die ADAC Luftrettung bekommen.

Stellenmarkt
  1. Cloud Platform Engineer / DevOps (m/f/d)
    PTV Group, Karlsruhe
  2. Entwickler (m/w/d) Business Intelligence / Data Warehouse
    bofrost*, Straelen
Detailsuche

Der ADAC arbeitet seit 2018 mit Volocopter zusammen. Die Stiftung hatte in dem Jahr eine Studie in Auftrag geben, ob sich bemannte Multicopter für den Einsatz bei der Luftrettung eignen. Bei der Studie habe sich gezeigt, dass Multicopter in der Luftrettung gut einsetzbar seien, teilte Volocopter mit.

Die Notärzte fliegen mit Multicoptern

Deshalb will die ADAC Luftrettung zwei der Fluggeräte vom Typ Volocity anschaffen. 2023 sollen diese testweise bei der Luftrettung eingesetzt werden. Die Multicopter sollen dabei nicht für den Krankentransport eingesetzt werden, sondern dafür, Notärzte schnell an einen Einsatzort zu bringen.

"Basierend auf den ermutigenden Ergebnissen unserer Machbarkeitsstudie bauen wir unseren technologischen Vorsprung in Hinblick auf Multikoptereinsätze in der Luftrettung aus", sagt Frédéric Bruder, Geschäftsführer der ADAC Luftrettung."Wir freuen uns, dass wir uns zwei der ersten Volocitys für die Luftrettung gesichert haben."

Golem Akademie
  1. IT-Fachseminare der Golem Akademie
    Live-Workshops zu Schlüsselqualifikationen
  2. 1:1-Videocoaching mit Golem Shifoo
    Berufliche Herausforderungen meistern
  3. Online-Sprachkurse mit Golem & Gymglish
    Kurze Lektionen, die funktionieren
Weitere IT-Trainings

Die ADAC Luftrettung ist eine hundertprozentige Tochtergesellschaft der ADAC Stiftung. Sie betreibt rund 50 Rettungshubschrauber, die an 36 Standorten stationiert sind, und gehört damit zu den größten Luftrettungsorganisationen in Europa.

DJI Mini 2 - Ultraleichter und faltbarer Drohnen-Quadkopter, 3-Achsen-Gimbal mit 4K-Kamera, 12MP Foto, 31 Minuten Flugzeit, OcuSync 2.0 HD-Videoübertragung, Mavic Mini, QuickShots mit DJI Fly App

Für die Studie, die vom Institut für Notfallmedizin und Medizinmanagement (INM) der Ludwig-Maximilians-Universität München durchgeführt wurde, wurden über 26.000 Notfalleinsätze am Computer simuliert. Es seien unterschiedliche Szenarien durchgespielt worden mit verschiedenen Einsatzradien, Reichweiten und Geschwindigkeiten.

Der Multicopter Volocity ähnelt einem Hubschrauber: Er hat eine Kanzel, in der zwei Personen Platz haben. Angetrieben wird Volocity von 18 Elektrorotoren, die an einem Gestell über der Kanzel angebracht sind. Die Reichweite soll bei etwa 35 km liegen, die Höchstgeschwindigkeit bei etwa 110 km/h. Volocopter hatte das Fluggerät im vergangenen Jahr vorgestellt. Den ersten öffentlichen Flug absolvierte es im September 2019 vor dem Mercedes-Benz-Museum in Stuttgart.

Gedacht sind die Volocitys als Flugtaxis. Einer der großen Interessenten an den Fluggeräten des Bruchsaler Unternehmens ist der südostasiatische Stadtstaat Singapur. Die Fluggeräte sollen dort ab 2023 regulär im Einsatz sein.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


M.P. 16. Dez 2020

Leergewicht ohne Pilot 700 kg Maximales Startgewicht 900 kg ... Wenn der Notarzt selber...

Manto82 16. Dez 2020

Hab letztens noch einen Beitrag in einer Zeitung gelesen wo ein UH 1D einen havarierten...

M.P. 15. Dez 2020

Ja, dafür wäre das sicher auch eine interessante Sache - genau, wie Blutkonserven o. Ä.



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
600 Millionen Euro
Bundeswehr lässt Funkgeräte von 1982 nachbauen

Das SEM 80/90 mit 16 KBit/s wird exakt nachgebaut, zum Stückpreis von rund 20.000 Euro. Das Retrogerät geht für die Bundeswehr in Serie.

600 Millionen Euro: Bundeswehr lässt Funkgeräte von 1982 nachbauen
Artikel
  1. Foundation bei Apple TV+: Die unverfilmbare Asimov-Trilogie grandios verfilmt
    Foundation bei Apple TV+
    Die unverfilmbare Asimov-Trilogie grandios verfilmt

    Gegen die Welt von Asimovs Foundation-Trilogie wirkt Game of Thrones überschaubar. Apple hat mit einem enormen Budget eine enorme Science-Fiction-Serie geschaffen.
    Eine Rezension von Peter Osteried

  2. Pakete: DHL-Preiserhöhung könnte Amazon Prime verteuern
    Pakete
    DHL-Preiserhöhung könnte Amazon Prime verteuern

    DHL Paket erhöht die Preise für Geschäftskunden. Das könnte Auswirkungen auf den Preis von Amazon Prime haben.

  3. Security: Forscher veröffentlicht iOS-Lücken aus Ärger über Apple
    Security
    Forscher veröffentlicht iOS-Lücken aus Ärger über Apple

    Das Bug-Bounty-Programm von Apple ist vielfach kritisiert worden. Ein Forscher veröffentlicht seine Lücken deshalb nun ohne Patch.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Samsung G7 31,5" WQHD 240Hz 499€ • Lenovo-Laptops zu Bestpreisen • 19% auf Sony-TVs bei MM • Samsung SSD 980 Pro 1TB 150,50€ • Dualsense-Ladestation 35,99€ • iPhone 13 erschienen ab 799€ • Sega Discovery Sale bei GP (u. a. Yakuza 0 4,50€) [Werbung]
    •  /