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Golem Plus Artikel
Volocopter 2X:
Das Flugtaxi, das noch nicht abheben darf

Cebit 2018
Der Volocopter ist fertig – bleibt in Hannover aber noch am Boden. Im zweisitzigen Fluggerät stecken jede Menge Ideen, die autonomes Fliegen als Ergänzung zu anderen Nahverkehrsmitteln möglich machen soll. Golem.de hat Platz genommen und mit den Entwicklern gesprochen.
/ Nico Ernst
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In Halle 13, am Stand von Intel, steht der Volocopter. (Bild: Nico Ernst)
In Halle 13, am Stand von Intel, steht der Volocopter. Bild: Nico Ernst

Auf der Cebit steht auch ein Flugtaxi. Allerdings nicht auf dem Freigelände, und ohne voll geladene Akkus, denn abheben darf das Konzept des deutschen Unternehmens Volocopter noch nicht. Es gibt schlicht nicht die rechtlichen Voraussetzungen dafür. "Wir schaffen hier ein neuartiges Fluggerät" gibt sich Mitbegründer Alexander Zosel im Gespräch mit Golem.de äußerst selbstbewusst.

Der Maschinenbauer erklärt weiter, dass für den autonomen Senkrechtstarter die Flugsicherung neu erfunden werden muss. Nicht nur die Copter, sondern alle anderen Fluggeräte müssen komplett vernetzt werden. Ein erster Schritt dafür soll 5G werden, aber auch andere Techniken – die Zosel noch nicht nennen wollte – sollen für die Ortung und Kommunikation genutzt werden. Weil diese direkte Vernetzung des Luftverkehrs noch nicht existiert, soll das System der Flugtaxis laut Volocopter erst in rund zehn Jahren Realität werden. Testflüge gab es aber schon 2017, unter anderem in Dubai.

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