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Vollformat-DSLR: Pentax K-1 mit 36 Megapixeln zum niedrigen Preis

Ricoh bringt mit der Pentax K-1 seine erste digitale DSLR mit Kleinbildsensor auf den Markt. Trotz 36 Megapixeln Auflösung, ISO 204.800 und beweglichem Display kostet die Kamera weniger als 2.000 Euro. Der Mitbewerber verlangt deutlich mehr.

Artikel veröffentlicht am ,
Pentax K-1 mit Hochformatgriff
Pentax K-1 mit Hochformatgriff (Bild: Ricoh)

Ricoh hat mit der Pentax K-1 eine digitale Spiegelreflexkamera mit Vollformatsensor vorgestellt (36 x 24 mm), die eine Auflösung von 36 Megapixeln erreicht. Der CMOS-Sensor besitzt keinen Tiefpassfilter und ist beweglich gelagert, um als Bildstabilisator zu arbeiten, der Kippen, Verschieben und Rotieren ausgleichen kann. Der Sensor kann zudem genutzt werden, um stürzende Linien zu korrigieren oder eine besonders hochauflösende Aufnahme zu ermöglichen.

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Dabei wird der Sensor zwischen den Aufnahmen um einen Pixel verschoben. Eigentlich darf sich bei solchen Aufnahmen das Motiv nicht verändern, doch Pentax will solche Bildbereiche herausrechnen. Wie gut das klappt, kann erst ein Praxistest zeigen.

  • Pentax K-1 (Bild: Ricoh)
  • Pentax K-1 (Bild: Ricoh)
  • Pentax K-1 (Bild: Ricoh)
  • Pentax K-1 (Bild: Ricoh)
  • Pentax K-1 (Bild: Ricoh)
  • Pentax K-1 (Bild: Ricoh)
  • Pentax K-1 (Bild: Ricoh)
  • Pentax K-1 (Bild: Ricoh)
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  • Pentax K-1 (Bild: Ricoh)
  • Pentax K-1 (Bild: Ricoh)
  • Pentax K-1 (Bild: Ricoh)
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  • Pentax K-1 (Bild: Ricoh)
  • Pentax K-1 (Bild: Ricoh)
  • Pentax K-1 (Bild: Ricoh)
  • Pentax K-1 (Bild: Ricoh)
Pentax K-1 (Bild: Ricoh)

GPS ist in die Kamera genauso eingebaut wie ein Kompass. So kann nicht nur festgestellt werden, wo eine Aufnahme entstanden ist, sondern auch, in welche Richtung der Fotograf sein Objektiv ausgerichtet hat.

Für die K-1 wurde ein neues Autofokussystem entwickelt, das 33 Messfelder besitzt. Davon sind 25 als Kreuzsensoren ausgelegt. Für die Belichtungsmessung wird ein RGB-Sensor mit 86.000 Pixeln verwendet, der auch zur Bewegungsanalyse herangezogen wird, um den Autofokus zu unterstützen.

Die Kamera erlaubt Verschlusszeiten von 1/8.000 Sekunde und 4,4 Bilder pro Sekunde im Serienmodus. Der Puffer reicht für 70 JPEGs oder 17 Rohdatenbilder in Folge. Neben Vollformatfotos lassen sich auch Aufnahmen mit einem Sensorausschnitt machen, der dem APS-C-Format entspricht. Dann können 6,5 Bilder pro Sekunde geknipst werden.

Auf das Filmen scheint die K-1 nicht getrimmt zu sein. Sie nimmt nur Full-HD-Videos mit 30 Voll- oder 60 Halbbildern pro Sekunde auf. Ein externes Mikrofon lässt sich aber ebenso anschließen wie ein Kopfhörer. Neben diversen Filtern für Fotos und Videos gibt es Programme für HDR-Aufnahmen, Reihenaufnahmen und Mehrfachbelichtungen sowie Belichtungsreihen.

WLAN und GPS eingebaut, aber kein Blitzlicht

Mit dem eingebauten WLAN-Modul können nicht nur Bilder auf Mobilgeräte und Desktoprechner übertragen, sondern auch Kamerafunktionen über Smartphones, PCs und Tablets gesteuert werden.

Das Display auf der Rückseite ist kein Touchscreen und misst 3,2 Zoll in der Diagonale (8,1 cm). Es lässt sich nicht wie bei anderen Kameras heraushalten oder -kippen, sondern ist mit einer aufwendigen Konstruktion befestigt, mit der es sich um bis zu 90 Grad nach oben oder unten sowie um 35 Grad nach links und rechts klappen und sogar drehen lässt.

Die Pentax K-1 misst 136 x 110 x 85,5 mm. Dieses Format ist ungewöhnlich und wirkt nur von vorne kompakt. Dafür ist das Gehäuse recht tief. Es besteht aus Metall und ist mit zahlreichen Dichtungen gegen Spritzwasser und Staub geschützt.

Die Kamera verfügt über zwei SD-Kartenschächte hinter einer Klappe. Ein Aufklappblitz ist nicht eingebaut. Über den TTL-Systemblitzschuh können jedoch Blitzgeräte angesteckt werden. Eine Besonderheit der Kamera sind kleine weiße LEDs, die den Kartenschacht, das Bajonett und die Bedienknöpfe beleuchten, damit der Fotograf die K-1 auch im Dunkeln bedienen kann.

Alte Objektive lassen sich weiterverwenden

Für die Vollformatkamera stehen vergleichsweise viele Objektive zur Verfügung. Zum einen lassen sich alte Objektive für analoge Kleinbildkameras mit Pentax-Bajonett weiter nutzen. Zum anderen hatte Pentax einige Vollformatobjektive auch in APS-C-Zeiten weitergebaut. Dazu gehören fünf FA-Objektive mit 31, 35, 50, 43 und 77 Millimetern Brennweite sowie die Makroobjektive mit 50 und 100 Millimetern. Das neue Zoom HD DFA 24-70 mm F2.8 ED SDM WR sowie das Telezoom HD DFA 150-450 mm 4,5-5,6 ED DC AW sind ebenfalls kompatibel.

Die Pentax K-1 soll im April 2016 zusammen mit dem neuen Objektiv HD DFA* 70-200 mm 2,8 ED DC AW auf den Markt kommen. Auch ein HD DFA 28-105 mm F3.5-5.6 ED DC WR und ein HD DFA 15-30 mm F2.8 ED SDM WR sind geplant. Auch alle APS-C-Objektive von Pentax lassen sich nutzen, allerdings in der Regel nur mit einem verkleinerten Bildausschnitt des Sensors, der dann 16 Megapixel groß ist. Wer will, kann manuell auf Vollbild umschalten.

Die Pentax K-1 soll weniger als 2.000 Euro kosten. Damit ist sie deutlich günstiger als die Nikon D800 mit ebenfalls 36 Megapixeln, die im Handel etwa 2.700 bis 2.900 Euro kostet.



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berritorre 22. Feb 2016

OK, 17 Bilder am Stück ist ja nett. Aber offensichtlich braucht die Kamera mindestends 4...

Yeeeeeeeeha 18. Feb 2016

Features und Preis setzen den Body IMO vor allem der EOS 6D von Canon entgegen, die dort...


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