Volkswagen: VW-Chef Blume kündigt harten Sparkurs an
Der Chef von Volkswagen, Oliver Blume, soll vor 120 Führungskräften des Automobilkonzerns einen noch strikteren Sparkurs angeordnet haben. Dabei sollen auch Werksschließungen nicht ausgeschlossen werden, wie der Spiegel(öffnet im neuen Fenster) unter Berufung auf das Manager Magazin ( Paywall(öffnet im neuen Fenster) ) berichtet.
Den Informationen zufolge sollen konzernweit 20 Prozent der Kosten eingespart werden. "Wir müssen die Gewinnschwelle senken" , wird Blume zitiert. Das Ziel von 20 Prozent sei "die Ambition" und gelte für alle Marken. Spiegel zufolge entsprechen 20 Prozent einem Volumen von rund 60 Milliarden Euro.
VW steht von verschiedenen Seiten unter Druck. Zum einen ist das Geschäft in China eingebrochen ; Kunden vor Ort interessieren sich mehr für Elektroautos heimischer Hersteller, die sich einen harten Preiskampf liefern und mitunter technisch fortschrittlicher sind.
Umsatzeinbrüche in China und Nordamerika
Auch in Nordamerika ist der Umsatz im Jahr 2025 eingebrochen – um 10,4 Prozent, verglichen mit China (8 Prozent Minus) sogar stärker. Gründe sind die durch Donald Trump verhängten Zölle und der Wegfall der Förderung beim Kauf von E-Autos.
In Europa und Südamerika hingegen konnte Volkswagen seine Position 2025 stärken. Auch bei Elektrowagen weist der Konzern ein starkes Portfolio auf: In Deutschland dominierten VW-Marken zum Ende des Jahres die Top 10.
VW steht allerdings finanziell unter Druck: Die Ratingagentur S&P bescheinigte dem Konzern Ende 2025 einen negativen Ausblick. Volkswagen kann laut S&P finanzielle Kennzahlen verfehlen. Bereits in der Vergangenheit hatte VW Einsparungen angekündigt , die auch zulasten der Belegschaft gehen sollten.
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