Abo
  • IT-Karriere:

Volkswagen und LG kooperieren: Auto steuert Haus

Volkswagen und LG Electronics planen eine Connected-Car-Plattform. Damit soll die Heimsteuerung aus dem Auto heraus möglich sein. Die Unternehmen unterzeichneten in Wolfsburg jedoch zunächst nur eine Absichtserklärung.

Artikel veröffentlicht am ,
Haushaltsgeräte aus dem Auto heraus steuern
Haushaltsgeräte aus dem Auto heraus steuern (Bild: Open Automotive Alliance)

Das Auto der Zukunft soll nicht nur von allein fahren und den Weg finden, sondern sich auch noch um das Haus oder die Wohnung kümmern können. Volkswagen und LG planen, die erforderliche Technik für die intelligente Haussteuerung und standortbasierte Dienste ins Auto einzubauen.

Stellenmarkt
  1. ITEOS, Karlsruhe
  2. Baettr Stade GmbH über Jauss HR-Consulting GmbH & Co.KG, Stade

Der Fahrer soll damit Zugriff auf seine Smart-Home-Technik erhalten und auch unterwegs in der Lage sein, Beleuchtung, Haushaltsgeräte oder Sicherheitsanlagen zu steuern beziehungsweise Nachrichten von ihnen zu empfangen.

"Diese Plattform ermöglicht die Integration von Smart-Home-Services und ist gleichzeitig für kommende IT-Anforderungen wie dem Internet der Dinge offen, " sagt Richard Choi, Leiter des LG Cloud Center.

Im Januar 2016 zeigten Volkswagen und LG auf der CES 2016 in Las Vegas, wie das Heim aus dem Fahrzeug heraus gesteuert und kontrolliert werden könnte. Mit der Kooperation will sich Volkswagen zwar nicht von Google und Apple lossagen, aber demonstrieren, nicht auf fremde Produkte angewiesen zu sein, um solche Dienste aufzubauen. Google und Apple bieten eine Integration in das Infotainmentcenter von Autos, darunter auch in die von VW.

Ende 2015 war der Automobilverband VDA der Initiative EEBus beigetreten, die unterschiedliche Smart-Home-Lösungen in Autos integrieren will. Künftig sollen auch Autos mit dem Haus oder der Wohnung kommunizieren können. Elektroautos sollen zudem zu fahrenden Energiespeichern im Smart Grid werden. Im Auto der Zukunft könnte der Fahrer zum Beispiel Termine mit Zielvorgaben im Navigationssystem abgleichen oder schon auf der Fahrt nach Hause die Heizung in der Wohnung regulieren.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 274,00€

GTaur 07. Jul 2016

Tja, manche Autohersteller suchen eben verzweifelt nach "Innovationen" ;) ...und Technik...

Freiberufler 07. Jul 2016

Haushaltsgeräte steuern? Checken, ob noch Milch im Kühlschrank ist? Ziemlich...

Snoozel 07. Jul 2016

Unnötig, Gasheizungen sollen sowieso langfristig verboten werden.

perryflynn 07. Jul 2016

Bald wird der Tag kommen, wo irgendein Cloud Provider welcher bei $Hersteller zum Einsatz...

Tuxraxer007 07. Jul 2016

Wobei ich die App auf dem Smartphone vorziehe, weil schneller und auch von der Apple...


Folgen Sie uns
       


Zenbook Pro Duo - Hands on

Braucht man das? Gut aussehen tut das Zenbook Pro Duo jedenfalls.

Zenbook Pro Duo - Hands on Video aufrufen
Endpoint Security: IT-Sicherheit ist ein Cocktail mit vielen Zutaten
Endpoint Security
IT-Sicherheit ist ein Cocktail mit vielen Zutaten

Tausende Geräte in hundert verschiedenen Modellen mit Dutzenden unterschiedlichen Betriebssystemen. Das ist in großen Unternehmen Alltag und stellt alle, die für die IT-Sicherheit zuständig sind, vor Herausforderungen.
Von Anna Biselli

  1. Datendiebstahl Kundendaten zahlreicher deutscher Firmen offen im Netz
  2. Metro & Dish Tisch-Reservierung auf Google übernehmen
  3. Identitätsdiebstahl SIM-Dieb kommt zehn Jahre in Haft

In eigener Sache: Golem.de bietet Seminar zu TLS an
In eigener Sache
Golem.de bietet Seminar zu TLS an

Der Verschlüsselungsexperte und Golem.de-Redakteur Hanno Böck gibt einen Workshop zum wichtigsten Verschlüsselungsprotokoll im Netz. Am 24. und 25. September klärt er Admins, Pentester und IT-Sicherheitsexperten in Berlin über Funktionsweisen und Gefahren von TLS auf.

  1. In eigener Sache Zweiter Termin für Kubernetes-Seminar
  2. Leserumfrage Wie können wir dich unterstützen?
  3. In eigener Sache Was du schon immer über Kubernetes wissen wolltest

Mobilfunktarife fürs IoT: Die Dinge ins Internet bringen
Mobilfunktarife fürs IoT
Die Dinge ins Internet bringen

Kabellos per Mobilfunk bringt man smarte Geräte am leichtesten ins Internet der Dinge. Dafür haben deutsche Netzanbieter Angebote für Unternehmen wie auch für Privatkunden.
Von Jan Raehm

  1. Smart Lock Forscher hacken Türschlösser mit einfachen Mitteln
  2. Brickerbot 2.0 Neue Schadsoftware möchte IoT-Geräte zerstören
  3. Abus-Alarmanlage RFID-Schlüssel lassen sich klonen

    •  /