Volkswagen: Seat soll wohl nur noch E-Autos bauen
VW-Chef Herbert Diess veröffentlichte auf LinkedIn(öffnet im neuen Fenster), dass er mit dem spanischen König Felipe VI, Ministerpräsident Pedro Sanchez und dem spanischen Industrieminister Reyes Maroto Illera das Seat-Werk in Martorel besichtigt und sie über die Pläne informiert hat, das Werk zu einer Elektroauto-Fabrik zu machen.
Im Seat-Werk sollen vollelektrische Cupras gebaut werden. Nach Angaben von Diess waren König und Premierminister gleichermaßen begeistert. Der erste Cupra soll Diess zufolge noch 2021 auf den Markt kommen. Vorgestellt wurde das Auto bereits im Sommer 2020.
Der neue Seat Cupra Born ist mit einem 82-kWh-Akku (Kilowattstunden) (netto 77 kWh) für bis zu 500 Kilometer Reichweite ausgerüstet, verfügt über ein Head-up-Display mit Augmented Reality und soll mit der entsprechenden Ladesäule in 30 Minuten Energie für 260 Kilometer nachladen können.
Das Fahrzeug wird auf der Basis des modularen Elektrobaukastens (MEB) von Volkswagen gefertigt, der auch im ID.3 zum Einsatz kommt. Der Cupra Born wird jedoch andere Ausstattungsmerkmale als der ID.3 erhalten, etwa ein dynamisch anpassbares Fahrwerk. Der Innenraum soll teilweise aus recycelten Materialien bestehen.
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Business Insider(öffnet im neuen Fenster) weist darauf hin, dass in Diess' Meldung das Wort Seat nicht vorkommt. Nach Informationen der Wirtschaftswebsite will Volkswagen die Marke Seat auslaufen lassen. Für den Umbau des Werkes erhoffe sich Volkswagen EU-Fördermittel.
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