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Volkswagen: Golf fährt mit Wasserstoffantrieb

Volkswagen hat auf der Los Angeles Autoshow einen herkömmlichen Golf mit Brennstoffzelle vorgestellt. Der Golf Variant Hymotion soll mit einer Tankfüllung 500 Kilometer weit kommen. Anders als Toyota will VW das Auto nicht in Serie bauen.

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Golf Variant Hymotion
Golf Variant Hymotion (Bild: Volkswagen)

Nach Audi zeigt noch ein deutscher Automobilhersteller auf der Los Angeles Autoshow ein Wasserstoffauto. Der Golf Variant Hymotion basiert zwar auf Serientechnik, doch VW will das Brennstoffzellenauto nicht bauen. Es gebe keine geeignete Infrastruktur und keine ausreichende Wasserstoffwirtschaft, erklärte Volkswagen.

  • Golf Variant HyMotion (Bild: VW)
  • Golf Variant HyMotion (Bild: VW)
Golf Variant HyMotion (Bild: VW)
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Der Golf Variant Hymotion beschleunigt in 10 Sekunden auf 100 km/h, sein Elektromotor entwickelt eine Antriebsleistung von 100 kW. Ein Lithium-Ionen-Hochvoltakku ist ebenfalls an Bord und speichert Strom, der beispielsweise beim Bremsen durch Rekuperation geladen wird. Beim Losfahren wird der Akku zur Unterstützung der Brennstoffzelle eingesetzt.

Der VW Golf Variant basiert auf dem modularen Querbaukasten (MQB) des Konzerns. Dieses Modulsystem kann mit allen Antriebsarten verwendet werden. VW setzt es beim Golf mit Verbrennungsmotor (Diesel und Benzin) sowie bei einer Variante mit Erdgasantrieb und Elektroantrieb (E-Golf) und dem Golf GTE mit Plug-In-Hybridantrieb ein. Der Golf Variant Hymotion zeigt nun, dass auch eine Brennstoffzelle samt der erforderlichen Tanks für den Wasserstoff im MQB verwendet werden kann.

VW wartet auf die Wasserstoffwirtschaft

In Serie bauen will Volkswagen den Golf jedoch nicht. Erst müsse die Wasserstoffinfrastruktur geschaffen werden, wobei nicht nur das Tankstellennetz, sondern auch die Wasserstoffproduktion gemeint sei, teilte VW mit. Dieser kann unter anderem durch Elektrolyse aus Wasser, per Erdgasreformation oder aus Biomasse hergestellt werden. Darüber hinaus gibt es zahlreiche weitere Verfahren. Die eingesetzte chemische, elektrische, thermische oder solare Energie ist unterschiedlich zu bewerten. Einerseits unterscheiden sich die Wirkungsgrade stark voneinander, andererseits kommt es bei der Energiegewinnung auch zu Umweltbelastungen. VW ist der Meinung, dass die Energie zur Herstellung regenerativ gewonnen werden müsse, sonst ergebe der Antrieb keinen Sinn.

Toyota verkauft, deutsche Hersteller demonstrieren

Einen anderen Ansatz als VW verfolgt Toyota. Die Japaner haben mit dem Mirai ein eigenes Auto rund um den Wasserstoffantrieb konstruiert, während Volkswagen ein Großserienfahrzeug als Basis verwendet. Toyota will den Mirai 2015 in den USA und Europa verkaufen. Hierzulande soll der Mirai 79.000 Euro kosten

Audis Brennstoffzellenauto A7 Sportback H-Tron Quattro ist wie der VW ebenfalls nur ein Technologiedemonstrator. Gebaut wird der Plugin-Hybrid nicht.

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neocron 24. Nov 2014

das mag sein, nur reicht das nicht um eben den grossen Nachteil zu ertragen! und alles...

Ach 22. Nov 2014

Ganz meine Meinung, bis auf die Methylalkoholgeschichte, aber damit kenne ich mich...

frankhesse234... 22. Nov 2014

Könnt man nicht einfach zu jeder Tankstelle ein Windrad hinstellen. Klar das wird nicht...

Ach 21. Nov 2014

Wasserstoff mag im Vergleich zu Batterien schlecht abschneiden, aber im Vergleich zu...

BajK 21. Nov 2014

Ich bezog mich hier ausschließlich auf den Diesel. Die Ineffizienz gegenüber eines reinen...


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