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Volkswagen: Der E-Golf soll künftig aus Dresden kommen

Die Gläserne Manufaktur in Dresden ist durch das Produktionsende des Phaeton zur Ausstellungsfläche geworden. Ab April 2017 sollen dort jedoch wieder Autos hergestellt werden. Volkswagen will in Dresden den E-Golf bauen.
/ Andreas Donath
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Der aktuelle E-Golf (Bild: Volkswagen)
Der aktuelle E-Golf Bild: Volkswagen

In der Dresdner Gläsernen Manufaktur, wo bisher der Phaeton hergestellt wurde, soll ab April 2017 der E-Golf montiert werden. Dies berichtet der MDR(öffnet im neuen Fenster) . Bisher wird der E-Golf von Volkswagen(öffnet im neuen Fenster) im Stammwerk Wolfsburg gebaut. In der Gläsernen Manufaktur befindet sich derzeit eine Ausstellungsfläche zum Thema Digitalisierung und Elektromobilität.

Der aktuelle E-Golf kam 2014 heraus und schafft mit einer Akkuladung rund 190 km (NEFZ-Zyklus) und real etwa 130 km. Er basiert auf dem Golf VII. Mittlerweile fährt die neue Leaf-Generation des Konkurrenten Nissan weiter. Das soll auch beim nächsten E-Golf so sein, der auf der achten Golf-Generation aufbaut. Allerdings solle er erst nach den Verbrenner-Varianten erscheinen, die 2018 auf den Markt kämen, hieß es im Februar 2016 .

Der kommende E-Golf soll ausschließlich mit fünf Türen erhältlich sein und auf dem MEB (modularer Elektrifizierungsbaukasten) basieren. Nach Angaben von VW soll das System für alle Aufbauformen und Fahrzeugtypen ausgelegt sein und je nach Modell und Akku rein elektrische Reichweiten von 250 bis 500 Kilometern erlauben. Sowohl die elektrischen als auch die hybriden Versionen werden mit 48-Volt-Systemen ausgerüstet.

Konkurrent Opel will den Ampera-e schon 2017 als Nachfolger des Opel Ampera verkaufen. Er wird statt vier fünf Sitzplätze bieten und soll ebenfalls auf eine reale Reichweite von 300 km kommen. Nach NEFZ-Zyklus sollen es 500 km sein. Per Schnellladung soll Strom für 150 zusätzliche Kilometer in einer halben Stunde getankt werden.

Das fünftürige Fahrzeug basiert auf dem Chevrolet Bolt, wobei dem Auto das typische Opel-Markengesicht verliehen wurde. Auch am Heck wurde das Fahrzeug überarbeitet. Das Auto ist 4,16 Meter lang und mit einem Elektromotor mit 150 kW (204 PS) ausgerüstet. Der Preis ist noch unbekannt, Branchenkreise sprechen von mehr als 33.000 Euro.


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