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Volkswagen: Cariad-Probleme verschieben Marktstart wichtiger Fahrzeuge

Das Chaos bei VW-Tochter Cariad bremst angeblich die Modellplanung des Konzerns aus. Wichtige Fahrzeuge erscheinen erst Jahre später.
/ Andreas Donath
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Volkswagen Trinity (Bild: Volkswagen)
Volkswagen Trinity Bild: Volkswagen

Bentley soll unter Umständen das Ziel verpassen, bis 2030 eine reine Elektroautomarke zu werden. Auch der Porsche Macan und der Audi Q6 E-Tron könnten sich verspäten. Beide Fahrzeuge waren für 2023 geplant.

Der Automobilwoche zufolge nahm VW-Chef Herbert Diess, der für Cariad verantwortlich ist, einen Strategieschwenk bei der Softwareentwicklung vor. So soll die Zwischenlösung 1.2 für Porsche und Audi getrennt von der Einheitssoftware 2.0 entwickelt werden. Audi behält demnach die Führung bei der Entwicklung von Version 1.2, VW übernimmt bei Version 2.0.

Volkswagen wollte ursprünglich, dass die Software 2.0 schon 2024 bei Artemis eingesetzt werde - einem Audi-Fahrzeug, das intern Landjet genannt wird. Da dies nicht klappen wird, will Audi dem Bericht der Automobilwoche zufolge 2025 eine "abgespeckte Version mit höherer Karosserieform, aber ohne die angekündigten Killerapplikationen beim autonomen Fahren" anbieten. Das Projekt soll Landyacht heißen und eine Weiterentwicklung der Software 1.2 enthalten. Volkswagens Elektroauto Trinity soll nun vor Audis Landjet erscheinen.

Verzögerung gefährdet Elektro-Macan und Audi Q6 E-Tron

Die Version 1.2 sei ebenfalls noch nicht fertig, obwohl dies für 2021 geplant gewesen sei, heißt es in dem Bericht. Dies ist wichtig für die Vorserie des Q6 E-Tron, der im September 2023 in Serie gebaut werden soll. Die Vorserienentwiclung des Elektro-Macan soll dem Bericht zufolge schon abgelaufen sein. Die Software fehle noch.


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