• IT-Karriere:
  • Services:

Volkswagen: Autonomes Fahren soll sich für Autobesitzer nicht rechnen

Der Vorstandschef von Volkswagen Nutzfahrzeuge ist davon überzeugt, dass autonomes Fahren viel zu teuer ist, so dass es nur kommerzielle Anwendungen wie etwa Fahrdienste damit geben wird. Für Privatpersonen sei es zu teuer, solche Fahrzeuge zu besitzen.

Artikel veröffentlicht am ,
Thomas Sedran
Thomas Sedran (Bild: Volkswagen)

Thomas Sedran, Vorstandschef von Volkswagen Nutzfahrzeuge, sagte dem Handelsblatt, dass kommerzielle Anwendungen für das autonome Fahren für sein Unternehmen eindeutig im Vordergrund stünden. Die Transportertochter hat die Verantwortung für das autonome Fahren bei VW.

Stellenmarkt
  1. Bayerisches Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit, Erlangen, Oberschleißheim bei München
  2. Hornbach-Baumarkt-AG, Bornheim bei Landau / Pfalz

Sedran meint, dass autonomes Fahren für private Kunden auf längere Sicht viel zu teuer sei. Der Verzicht auf menschliche Fahrer ermögliche tragfähige Geschäftsmodelle beim Transport von Menschen oder Gütern, die die hohen Investitionen rechtfertigen würden, so der VW-Manager.

Autonome Systeme erwartet der VWN-Chef ab 2025, wobei er den Grad der Autonomie nicht näher bezifferte. Erst ab der höchsten Stufe wird wirklich vom autonomen Fahren gesprochen und der Fahrer mitsamt Lenkrad und Bremspedal überflüssig.

Die für die Entwicklung dieser Technik erforderlichen Mittel sind so hoch, dass es Gemeinschaftsprojekte mit anderen Unternehmen geben müsse. Sedran hob für Volkswagen die geplante Kooperation mit Ford hervor, die bisher noch nicht beschlossen ist, sich aber auf einem guten Weg befinden soll, wie der VW-Manager verlauten ließ.

Volkswagen soll einem Pressebericht zufolge rund zwei Milliarden US-Dollar in Fords autonome Fahrzeugentwicklung Argo investieren. Nach monatelangen Gesprächen hätten sich der deutsche und der US-Automobilhersteller geeinigt, das Ford-Unternehmen Argo zu einem Joint Venture auszubauen, berichtete das Wall Street Journal (Bezahlschranke) schon Ende Februar 2019. Bisher wurde die Kooperation aber noch nicht beschlossen.

Das Wall Street Journal berichtete weiter, dass Volkswagen für das Joint Venture zum autonomen Fahren zunächst 600 Millionen US-Dollar für die Beteiligung bereitstelle. Zudem steuert VW rund 1,1 Milliarden US-Dollar für Forschung und Entwicklung bei. Die Partner werden jeweils die Hälfte des neuen Unternehmens besitzen. Volkswagen könnte weitere Vermögenswerte einbringen, etwa den Münchner Technologiekonzern Autonomous Intelligent Driving von Audi und den Mobilitätsdienstleister Moia.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. (u. a. Ryzen 7 5800X 511,91€)
  2. (u. a. Xbox Wireless Controller Robot White für 59,99€)

john-vogel 27. Apr 2019

Das ist nicht korrekt. Bei Level 2 muss der Fahrer zu jedem Zeitpunkt auf dem Verkehr...

Tscherni 25. Apr 2019

"Die weltweite Nachfrage nach Kraftfahrzeugen wird eine Million nicht überschreiten...

thinksimple 25. Apr 2019

Das schafft auch ein teilautonomes Fahrzeug nicht ganz. Denn ein amerikanisches Modell...

GernotH 25. Apr 2019

Das ist Nonsens, weil reine Theorie. Wenn die Systeme auf die Straße kommen, werden sie...

hansenhawk 25. Apr 2019

Du meinst Max?


Folgen Sie uns
       


Übersetzung mit DeepL - Tutorial

Wir zeigen im Video, wie die Windows-Version des Übersetzungsprogramms DeepL funktioniert.

Übersetzung mit DeepL - Tutorial Video aufrufen
USA: Die falsche Toleranz im Silicon Valley muss endlich aufhören
USA
Die falsche Toleranz im Silicon Valley muss endlich aufhören

Github wirft einen Juden raus, der vor Nazis warnt, weil das den Betrieb stört. Das ist moralisch verkommen - wie üblich im Silicon Valley.
Ein IMHO von Sebastian Grüner

  1. Handyortung Sinnloser Traum vom elektronischen Zaun gegen Corona
  2. CD Projekt Red Crunch trifft auf Cyberpunk 2077
  3. Open Source Niemand hat die Absicht, Sicherheitslücken zu schließen

Westküste 100: Wie die Energiewende an der Küste aussehen soll
Westküste 100
Wie die Energiewende an der Küste aussehen soll

An der Nordseeküste stehen die Windräder auch bei einer frischen Brise oft still. Besser ist, mit dem Strom Wasserstoff zu erzeugen. Das Reallabor Westküste 100 testet das.
Ein Bericht von Werner Pluta

  1. 450 MHz Energiewirtschaft gewinnt Streit um Funkfrequenzen
  2. Energiewende Statkraft baut Schwungradspeicher in Schottland

Star Trek: Discovery 3. Staffel: Zwischendurch schwer zu ertragen
Star Trek: Discovery 3. Staffel
Zwischendurch schwer zu ertragen

Die dritte Staffel von Star Trek: Discovery beginnt und endet stark - zwischendrin müssen sich Zuschauer mit grottenschlechten Dialogen, sinnlosem Storytelling und Langeweile herumschlagen. Achtung, Spoiler!
Eine Rezension von Tobias Költzsch

  1. Amazon Star Trek: Lower Decks kommt im Januar nach Deutschland
  2. Star Trek Discovery Harte Landung im 32. Jahrhundert
  3. Star Trek Prodigy Captain Janeway spielt in Star-Trek-Cartoonserie mit

    •  /