Volksbegehren in Kalifornien: Jensen Huang sieht Reichensteuer positiv

Jensen Huang könnte eine Steuernachzahlung in Höhe von 7,75 Milliarden US-Dollar bevorstehen. Wie der Nvidia-CEO Bloomberg TV sagte(öffnet im neuen Fenster) , wäre er damit allerdings "völlig einverstanden" .
Im US-Bundesstaat Kalifornien steht ein Volksentscheid bevor, der eine einmalige Vermögenssteuer in Höhe von fünf Prozent für im Bundesstaat lebende Milliardäre vorsieht. Auf die Frage, ob ihn dies beunruhige, antwortete Huang, dass er noch nicht einmal darüber nachgedacht habe.
Für Nettovermögen ab 1,1 Milliarden US-Dollar
Er führte aus, dass man sich bewusst das Silicon Valley als Standort ausgesucht habe und es ihm egal sei, welche Steuern auch immer dort erhoben würden. "Ich komme damit bestens zurecht" , sagte Huang zu Bloomberg TV und führte aus "wir arbeiten im Silicon Valley, weil dort die besten Talente zu finden sind" .
Der Volksentscheid für die geplante Vermögenssteuer wurde von einer Gewerkschaft von Beschäftigten im Gesundheitswesen eingebracht. Die Steuer soll für Personen mit Wohnsitz in Kalifornien und einem Nettovermögen von über 1,1 Milliarden US-Dollar gelten.
Die Einnahmen sollen dem kalifornischen Gesundheitssystem sowie dem öffentlichen Schul- und Lebensmittelhilfsprogrammen zugutekommen. Das Vermögen des Nvidia-CEOs wurde von Bloomberg zuletzt am 6. Januar 2026 auf 155 Milliarden US-Dollar geschätzt.
Andere Tech-Milliardäre sehen Vermögenssteuer kritisch
Für den US-Bundesstaat werden mögliche Steuereinnahmen in Höhe von 100 Milliarden US-Dollar prognostiziert, die von den 200 reichsten Personen Kaliforniens eingebracht würden.
Huangs Reaktion steht im starken Kontrast zu den Äußerungen anderer Milliardäre. Der Anduril-Mitbegründer Palmer Luckey erklärte(öffnet im neuen Fenster) zum Beispiel, dass die geplante Steuer ihn dazu zwingen würde, große Anteile seines Unternehmens zu verkaufen.
Vinod Khosla, Mitbegründer von Sun Microsystems äußerte(öffnet im neuen Fenster) , dass eine Vermögenssteuer viele Reiche zum Abwandern bewegen würde. Dem halten die Initiatoren des Volksbegehrens Studien entgegen, die derartige Annahmen widerlegen.



