Abo
  • IT-Karriere:

Voice ID: Alexa soll Nutzer an der Stimme erkennen können

Amazon soll daran arbeiten, Alexa eine Stimmenerkennung zu verpassen. Dann könnten verschiedene Nutzer anhand der Stimme identifiziert werden. Das verspricht neue Möglichkeiten bei der Alexa-Nutzung.

Artikel veröffentlicht am ,
Stimmerkennung wäre ein Gewinn für Alexa.
Stimmerkennung wäre ein Gewinn für Alexa. (Bild: Screenshot Golem.de)

Amazons Echo-Lautsprecher könnten einmal Personen anhand des Stimmenprofils erkennen. An der entsprechenden Technik werde bei Amazon bereits seit einiger Zeit gearbeitet, heißt es in einem Time-Bericht, der sich auf Personen bezieht, die mit den Alexa-Plänen bei Amazon vertraut sind. Wir haben bei Amazon nachgefragt und keinen Kommentar dazu erhalten. Mit einer Stimmerkennnung eröffnen sich neue Möglichkeiten bei dem Einsatz smarter Lautsprecher. Die betreffende Technik könnte als Voice ID erscheinen.

Mehr Sicherheit durch Stimmenidentifizierung

Stellenmarkt
  1. BavariaDirekt, München
  2. DRÄXLMAIER Group, Vilsbiburg bei Landshut

Bisher ist es so, dass Amazons Echo-Lautsprecher von jeder Person bedient werden können. Mit einer Stimmerkennung könnte hier eine erhöhte Sicherheit geboten werden, indem die Stimme zur Authorisierung bei Alexa oder für bestimmte Funktionen verwendet werden könnte. So ließe sich die Alexa-Nutzung auf bestimmte Personen beschränken.

Aber auch innerhalb eines Mehrpersonenhaushalt kann die Stimmerkennung von Vorteil sein. Dann wäre es möglich, etwa Kindern den Einkauf bei Amazon nicht zu gestatten, das wäre dann den Eltern vorbehalten. Aber auch das Einschalten der Kaffeemaschine könnte nur bestimmten Personen erlaubt werden, ohne dass Zugangscode genutzt werden müssen.

Noch kein Termin

Neben der Sicherheitsproblematik könnte die Stimmerkennung aber auch neue Nutzungsmöglichkeiten eröffnen. Wenn etwas Neues auf die Einkaufsliste gesetzt wird, könnte es pro Person eine andere sein - falls das gewünscht ist. Darüber hinaus könnte Alexa abhängig vom Nutzer andere Musik aufgrund der Vorlieben des Anwenders vorschlagen.

Mindestens seit Sommer 2015 soll bei Amazon intern an Voice ID gearbeitet werden. Offenbar ist es nicht sonderlich trivial, hier eine zuverlässige Erkennung hinzubekommen, weil die Funktion bisher nicht freigegeben wurde. Derzeit sei unklar, ob die Funktion selbst noch weiterentwickelt werde, schreibt die Times. Jetzt werde an der Implementierung von Voice ID in Alexa gearbeitet.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 529,00€ (zzgl. Versand)
  2. 199,90€

Kleba 28. Feb 2017

Nicht nur Apple. Microsoft hat gerade erst einen 4-jährigen Rechtsstreit in einem...

da8ter 28. Feb 2017

Kalender geht ja schon heute, du kannst per sprachbefehl das Profil wechseln.

AnonymerHH 28. Feb 2017

hab ich bei cortana auch eingeschaltet, der besuch ärgert sich immer so schön wenn sie...


Folgen Sie uns
       


Raspberry Pi 4B vorgestellt

Nicht jedem dürften die Änderungen gefallen: Denn zwangsläufig wird auch neues Zubehör fällig.

Raspberry Pi 4B vorgestellt Video aufrufen
Elektromobilität: Die Rohstoffe reichen, aber ...
Elektromobilität
Die Rohstoffe reichen, aber ...

Brennstoffzellenautos und Elektroautos sollen künftig die Autos mit Verbrennungsantrieb ersetzen und so den Straßenverkehr umweltfreundlicher machen. Dafür sind andere Rohstoffe nötig. Kritiker mahnen, dass es nicht genug davon gebe. Die Verfügbarkeit ist aber nur ein Aspekt.
Eine Analyse von Werner Pluta

  1. Himo C16 Xiaomi bringt E-Mofa mit zwei Sitzplätzen für rund 330 Euro
  2. ADAC-Test Hohe Zusatzkosten bei teuren Wallboxen möglich
  3. Elektroroller E-Scooter sollen in Berlin nicht mehr auf Gehwegen parken

Mobile Payment: Mit QR-Code-Kooperation zum europäischen Standard
Mobile Payment
Mit QR-Code-Kooperation zum europäischen Standard

Die Mobile Wallet Collaboration will ein einheitliches QR-Format als technische Grundlage für ein vereinfachtes Handling etablieren. Die Allianz aus sechs europäischen Bezahldiensten und Alipay aus China ist eine ernstzunehmende Konkurrenz für Google, Apple, Facebook, Amazon.
Von Sabine T. Ruh


    10th Gen Core: Intel verwirrt mit 1000er- und 10000er-Prozessoren
    10th Gen Core
    Intel verwirrt mit 1000er- und 10000er-Prozessoren

    Ifa 2019 Wer nicht genau hinschaut, erhält statt eines vierkernigen 10-nm-Chips mit schneller Grafikeinheit einen Dualcore mit 14++-Technik und lahmer iGPU: Intels Namensschema für Ice Lake und Comet Lake alias der 10th Gen macht das CPU-Portfolio wenig transparent.
    Von Marc Sauter

    1. Neuromorphic Computing Intel simuliert 8 Millionen Neuronen mit 64 Loihi-Chips
    2. EMIB trifft Foveros Intel kombiniert 3D- mit 2.5D-Stacking
    3. Nervana NNP-I Intels 10-nm-Inferencing-Chip nutzt Ice-Lake-Kerne

      •  /